Mojacar-Sorbas-Lucainena de las Torres-Polopos-Sierra Cabrera-Mojacar

Schmelzöfen von Lucainena de las Torres

Via Verde und Sierra Cabrera gehören zu den Highlights der Touren rund um Mojacar. Heute schauten wir uns die Schmelzöfen aus nächster Nähe an. Das GPS registrierte 107.9 KM und 1761 Höhenmeter.

Die heutige Rundfahrt hat einen etwas speziellen Anfang. Den ersten Teil der Strecke, die ersten knapp 40 Kilometer und etwa 600 Höhenmeter, werden die Fahrerinnen und Fahrer von E-Bikes aus Rücksicht auf die Akkus verladen. Mit den übrigen Gästen fahre ich die Strecke und nehme in Sorbas auch die „Angetriebenen“ wieder in Empfang.

Nach wenigen Kilometern und ein paar Höhenmetern erreichen wir dann wieder zusammen Lucainena de las Torres. Der Anfang der Via Verde. Diesmal besuchen wir auch die Schmelzöfen.

Schmelzöfen von Lucainena de las Torres

Denn der Ursrpung der heutigen Via Verde liegt im Schmelzen des gewonnenen Eisenerzes. In diesen Öfen wurden die eisenhaltigen Steine erhitzt und das so gewonnene Eisenerz auf Eisenbahnwagen verladen. Der Zug fuhr dann nach Agua Amarga hinunter und seine Ladung wurde auf das Schiff verladen. Zurück fuhr der Zug mit Wagen voller Brennholz.

Der linke dieser Schmelzöfen wurde restauriert. Es ist gut erkennbar, dass die Minenwagen auf der Krone des Ofens in sein Inneres entleert wurden, wo das Holz bereits an den Wänden aufgeschichtet gewesen sein muss. Die übrigen sieben dürften ganz ähnlich ausgesehen haben. Das Schmelzen von Eisenerz wurde im Jahre 1941 eingestellt. Angeblich weil Spanien das Metall der Schienen und all der Brücken der Bahnlinie für „andere Zwecke“ benötigte.

Kirchlein von Polopos

Wie üblich auf dieser Runde fahren wir auf der Via Verde, eben dem ehemaligen Bahntrasse hinunter, bis wir nach Polopos gelangen und dort das Kirchlein, bekannt aus Spaghetti Western wie „vier Fäuste für ein Halleluja“, wenigstens von Aussen anschauen können.

Bald erreichen wir den Aufstieg auf die Sierra Cabrera.

Passhöhe Sierra Cabrera

Die E-Bikes beginnen etwas heftiger zu surren in den steilen Rampen und wir „Bio-„Fahrer schwitzen etwas mehr. Kaum ein Lüftchen das heute Nachmittag während des Aufstieges weht. Die Sicht vom höchsten Punkt unserer heutigen Fahrt ist allerdings auch nicht besonders gut. Schön ist, dass zur Zeit viel Blumen blühen. Allen voran die gelbleuchtenden Ginster.

Luxury Cabrera Villas

Während der Abfahrt zurück in die Ebene, gibt es einmal eine ziemlich heftige Gegensteigung. Dort besammeln wir uns als Gruppe wieder. Die Stelle hat aber auch einen guten Blick auf einen Teil der Luxury Cabrera Villas. Wer hat, kann sich dort unter bestimmten Bedingungen ein Haus bauen lassen. Die meisten der Häuser haben einen Swimmingpool, eine schöne Gartenanlage und natürlich in dieser Höhe auch eine recht gute Aussicht. Wie es scheint werden die Häuser offensichtlich auch bei längerer Abwesenheit gepflegt. Es sieht jedenfalls immer blitzblank und bewohnt aus.

Es fehlen noch etwa 20 Kilometer, ein paar letzte kurze Gegensteigungen und schon können wir uns am Swimmingpool in unserem Hotel ausruhen.

Mojacar-Sorbas-Lucainena de las Torres-Polopos-Sierra Cabrera-Mojacar

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Schmelzöfen von Lucainena de las Torres

Schmelzöfen von Lucainena de las Torres

Kirchlein von Polopos

Kirchlein von Polopos

Passhöhe Sierra Cabrera

Passhöhe Sierra Cabrera

Luxury Cabrera Villas

Luxury Cabrera Villas

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