Mit 138 Kilometern und über 2000 Höhenmetern zwar eine der anspruchsvolleren Runden, doch nach meinem Empfinden auch eine der interessantesten und abwechslungsreichsten Touren.
Dabei fährt man zuerst dem Meer entlang, unter anderem über das Carboneraspässchen, verlässt dann die Küste und fährt bald einmal entlang und durch unzählige Gewächshäuser. Optisch vielleicht nicht so wunderbar, aber halt eine Notwendigkeit. Denn Almeria ist ja so eine Art Gemüse- und Früchtegarten von Europa.
Nach vielleicht 50 Kilometern verlassen wir die Ebene und nehmen das erste Gebirge, die Sierra Alhamilla, unter die Räder. Langsam gewinnen wir an Höhe, überblicken nochmals das „Mare plastico“, eben die silbern glänzenden Gewächshäuser, bevor wir kurz nach dem Solarkraftwerk den vorerst höchsten Punkt dieser Fahrt erreichen.
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Solarkraftwerk in der Sierra Alhamilla/caption
Mittagspause machen wir heute in Lucainena. Das Ausgangsdorf für die glossary slug=’via-verde’Via Verde/glossary. Es bereitet sich derzeit auf das Blumenfest von Anfang Mai vor. In allen Gassen hängen und stehen jetzt frische Blumen. Diese werden scheinbar auch regelmässig und wie mir scheint von professionellen Händen gepflegt und bewässert.
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Lucainena mit Blumenschmuck/caption
Heute fahren wir wieder das etwas längere Stück der glossary slug=’via-verde’Via Verde/glossary, die ehemalige Bahnstrecke zum Transport des Eisenerzes bis hinunter nach Agua Amarga ans Meer, hinunter.
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Via Verde von Lucainena/caption
Nach dem obligatorischen Halt in Polopos vor dem Kirchlein, welches im ersten Film von Bud Spencer und Terence Hill eine Rolle spielte, gelangen wir nach einer kurzen Bergfahrt hinauf an den Eingang in die glossary slug=’sierra-cabrera’Sierra Cabrera/glossary.
Heute kommt sie mir besonders heiss vor. Stotzig und steinig ist die Auffahrtsstrasse. Die Sonne brennt auf unsere Rücken. Selbst der Rückenwind ist da nicht wirklich hilfreich. Die meisten der Gruppe sind froh, dass unser Begleitfahrzeug oben mit Wasser und Cola über den gröbsten Durst aushelfen kann.
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in der Sierra Cabrera/caption
Wir geniessen die Aussicht hinunter auf die Ebene „unseres Geländes“ wie Bedarpässchen, Vera, Garrucha und das Meer, bevor wir zügig die Passstrasse hinunterfahren. Normalerweise können wir die erste Gegensteigung fast mit dem Schwung der Abfahrt überrollen. Doch heute wird daraus nichts, weil just im entscheidenden Moment eine Ziegen- und Schafherde die Strasse queren möchte. Ein paar kräftig gedrückte Kurbelumdrehungen bringen uns dann aber doch auf die nächste Anhöhe.
Während der restlichen Kilometer werden wir doch noch vom Rückenwind dem Meer entlang in unser Hotel geschoben.
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Mojacar-Carboneras-Agua Amarga-Fernan Perez-Nijar-Alhamilla-Lucainena-Polopos-Los Gafarillos-Cabrera-Turre-Mojacar/caption
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