Symmetrien

Spiegelungen

Ähnlich symmetrisch wie das heutige Bild zu meinen Fahrten, verliefen auch die Fahrten selber. Sozusagen aus einer klaren Nacht unter die Regenwolken und wieder zurück in die klare Nacht. wie von einer klaren Nacht in den Regen und wieder zurück.

Das heutige Bild von der Kamera am Lenker mag ja gewisse Symmetrien aufweisen, hervorgerufen von den Spiegelungen auf der verregneten Strasse. Auch die heutigen beiden Fahrten auf dem Arbeitsweg gleichen sich symmetrisch.

Am Morgen fuhr ich zu Hause unter einem fast wolkenlosen Himmel weg. Der kräftige Rückenwind schob richtig angenehm von hinten. Kaum eine seitliche Windböe. Die Strassen wurden je länger desto mehr nasser. Etwa um die Hälfte des Arbeitsweges fielen die ersten Regentropfen. Am Himmel waren die Sterne und der Mond schon längere Zeit weg. Zwischen Spreitenbach und Killwangen entschloss ich mich, die Regenkleider eben doch überzuziehen. Anschliessend regnete es bis zum Velokeller.

Am Abend, ich wollte gerade gehen, rasselte ein heftiger Graupelschauer, begleitet von kräftigen Windstössen an das Bürofenster. Ich blieb noch einen Moment.

Später, während der Heimfahrt, regnete es „normal“. Kein Wind, aber alles klatschnass. Ausserhalb der Stadt regnete es nicht mehr, der Himmel klarte mit der Zeit auch auf. Und zu Hause? Da sah ich zwischen den Wolken schon wieder die ersten Sterne funkeln.

Fast wie am Morgen, einfach in umgekehrter Reihenfolge.

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