Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Die Ferienreise hat begonnen, Brugg(CH) – Feldkirch(A)

| 2 Kommentare

Die Reise beginnt

Die Reise beginnt

Nun ist es also soweit. Seit heute Morgen, kurz nach neun Uhr, bin ich wieder mit Rennrad und Feriengepäck auf dem Anhänger, unterwegs. Unterwegs, weitere Passstrassen, welche über 2000 Meter hinausreichen, zu befahren. Diesmal möchte ich die Grossglockner Hochalpenstrasse in Oesterreich überqueren. Auf dem Rückweg entlang des Südfusses der Alpen, will ich dann noch ein paar weitere, vielleicht für mich auch noch neue Passstrassen, befahren. Da ich dieses Jahr sehr spät unterwegs bin, und es in der Höhe sehr rasch empfindlich kalt werden kann, möchte ich einfach mal schauen, was noch drin liegt und wie freundlich mir das Wetter gesinnt ist.

Die Grossglockner Hochalpenstrasse habe ich gewählt, weil es die östlichste der 2000er – Strassen ist, welche ich zwischen Wien und dem Atlantik, noch nicht befahren habe. Grossglockner aber auch deshalb, weil ich dort mittlerweile schon zweimal angestanden bin. Das erste Mal musste ich wegen Schneefall einen anderen Weg fahren. Ich fuhr damals ĂĽber die Nockalmstrasse. und ein zweites Mal musste ich wegen Gewitter und Regen umkehren. Ob es mir diesmal gelingt?

Am Samstag machte die Wetterprogrognose fĂĽr den 3. und 4. September noch mächtig Freude. Wolkenlos sollte es sein und angenehm warm. Heute Morgen reduzierte sich diese Aussicht auf „Gewitter am Abend“. Bin gespannt, welches Wetter ich dann wirklich am Mittwoch und Donnerstag antreffen werde.

Heute konnte ich zwar bei trockenem Wetter, aber starker Bewölkung starten. Ich fuhr direkt nach Zürich-Nord, und anschliessend durch das Zürcher Oberland über den Ricken, später dann Wildhaus, bevor ich die Grenze zum Fürstentum Lichtenstein überquerte und dann in Feldkirch, Österreich, mein Zimmer beziehen konnte.

Die Fahrt entlang des Greifensees konnte ich in Begleitung eines anderen Radfahrers machen, der zufälligerweise auch gerade an dieser Seite unterwegs war. Weil er an der Planung einer längeren Reise in den hohen Norden ist, interessierte er sich für meinen Anhänger und meine damit gemachten Erfahrungen. Wir plauderten über unsere längeren gemachten und geplanten Ausfahrten.

Im Aufsttieg nach Wildhaus

Im Aufsttieg nach Wildhaus

Das Wetter hielt sich heute schön an die Prognose. Kurz nach dem Ricken, während der langen Auffahrt nach Wildhaus hinauf, konnte ich ganz gut beobachten, wie sich der Regen von den Bergen langsam ins Tal hinunterschlich. Ich war regelrecht umzingelt von Regen, als ich mich umkleiden musste.

Morgen möchte ich über den Arlberg ins Inntal hinunterfahren.

Brugg - Feldkirch

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Heute auf dem Rad
Vormittag
Fahrrad

Roubaix mit Anhaenger

138.33KM

1519 HM
6:30 H

Nachmittags
stark_bewoelkt

Grad

wechselhaft_mehrheitlich_Regen

14 Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

2 Kommentare

  1. Guten Morgen Urs,

    erstmal viel Erfolg und gutes Wetter fĂĽr deine Tour!

    Also dein Anhänger interessiert mich jetzt aber auch!

    Welches Fabrikat ist es denn? Ich bin ja bisher immer mit Packtaschen vorn und hinten gefahren. Mit so einem Anhänger könnte ich mich aber auch anfreunden.

    Wie ist denn deine Packliste – also was hast du alles mitgenommen?

    Fotografierst du die Tour mit der GoPro, wie bei der Dokumentation deines Arbeitsweges? (Welche Einstellung? Alle 5min ein Foto?)

    Hast du feste Tagesetappen – also nur bis zur gebuchten Pension oder HĂĽtte, oder fährst du so weit wie du Lust hast, oder kannst?

    Kannst ja vielleicht ein Extra-Post darĂĽber schreiben (Vorbereitung, etc. …)

    Freue mich schon auf weitere Blogeinträge zur Tour.

    Gruss aus dem verregneten MĂĽnchen
    sendet dir Frank

  2. Hallo Frank,

    Danke vielmals fĂĽr die guten WĂĽnsche. Beim Wetter bleibt ja dieses Jahr vor allem die Hoffnung.

    Zu deinen Fragen:
    – Der Anhänger ist ein Bob-Jak
    – Packliste habe ich nicht wirklich. Die Erfahrung der letzten Jahre halt. 3 Garnituren Rad-Kleider, ein bisschen Zivile Wäsche, eine Garnitur wärmere Radfahrerkleider, langfingrige Handschuhe, Sonnencrème, Notebook, der ganze Kabelsalat fĂĽr ausländische Stecker, und zur Verbindung von GPS, Handy, Ladegeräte, ein paar Kleinigkeiten wie zweite Hinterradachse fĂĽr das Rennrad, Flickzeug fĂĽr die Pneus und Schläuche, Ersatzpneu, Sackmesser, Zange, Kabelbinder, Kupferdraht, Isolierband, usw
    Fotos mache ich dieses Jahr erstmals ausschliesslich mit dem Handy, frĂĽher mit einer Digitalcam. Die GoPro ist dabei, aber nicht im Einsatz.
    Tagesetappen eher nein. Ich habe die grossen Teile geplant, also Brugg-Zell am See, dann die Etappe über die Hochalpenstrasse und als dritter Teil der Heimweg. Die Details wie Hotels und Streckenlänge mache ich unterwegs, meist am Abend vorher.
    Extrapost? ist eine gute Idee. Notiere mir das mal für einen Tag, an dem ich nicht gefahren bin 🙂
    tja der Regen: wundert mich, wo der dieses Jahr in diesen Mengen noch herkommt.

    Danke fĂĽr den Interesse
    und bis bald
    Urs

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