Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Der verlorene Kampf

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Eigentlich war es ja Sonnen Regenklar. Es w├╝rde heute zwei Regenfahrten geben. Dennoch: Verloren ist der Kampf erst, wenn es denn auch tats├Ąchlich regnen w├╝rde. Mein Androide zeigte am Morgen freundlicherweise schon w├Ąhrend der Weckmusik an, dass es draussen regnen w├╝rde. Erstaunlicherweise waren die Strassen aber noch trocken. Also, nichts wie los, raus aus dem Haus.

Die ersten 5 Kilometer waren geschafft, trocken, einzelne Regentropfen, nichts Schlimmes. Ich hoffte wieder einmal auf das Gebenstorferhorn, dass es den Regen zur├╝ckbehalten w├╝rde. Durch Baden hindurch waren die Strassen schon nass. Im Limmattal, bis Neuenhof, schien der Regen wieder aufzuh├Âren. Ab Killwangen waren die Strassen wieder trocken. Ich begann mich schon zu freuen, dem Wetter ein Schnippchen geschlagen zu haben, als das Hinterrad wieder einmal so merkw├╝rdig weich wurde. Es dauerte gar nicht lange bis auch das Rumpeln da war.

Tja, den Nagel hatte ich bald gefunden, den Schlauch auch ersetzt. Der Druck aus der Co2-Patrone geht zu einem kleinen Teil daneben. Der Pneu f├╝hlt sich aber immer noch gen├╝gend hart an. Ich glaubte, den Wechsel in Rekordzeit gemacht zu haben, da fielen auch schon wieder die ersten Regentropfen. Bis zum Velokeller wurde dann daraus ein sch├Âner Landregen.

Stadt Z├╝rich

Stadt Z├╝rich

Es regnete den ganzen Tag weiter. So entschloss ich mich heute, f├╝r eine Heimfahrt ohne H├Âhenmeterzugabe, also wieder unten durch das Limmattal. Der Pneu am Hinterrad f├╝hlte sich weicher an als am Morgen. Denke, dass das wieder das Ventil ist, das man anscheinend jedesmal fester einschrauben muss.

Ein merkw├╝rdiges Fahren, mit einem weichen Pneu. Ich meide soweit m├Âglich Schlagl├Âcher, Steine, Schachtdeckel sowieso. Komme recht gut durch die Stadt. Bis eben zu diesem Industriegeleise ausserhalb der Stadt. Da war dann Schluss mit Luft im Pneu.

Als ich am Bahnhof von Dietikon in den Zug einstieg regnete es immer noch. Durch die fehlende Bewegung produzierte ich auch zuwenig W├Ąrme. Die K├Ąlte schlich sich mit immer st├Ąrker werdendem Griff durch meine Kleider.

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Heute auf dem Rad
am fr├╝hen Morgen
Fahrrad

Rennrad

47.06KM

191 HM
1:49 H

Nachmittags
trueb_und_Nieselregen

10 Grad

Dauerregen

13 Grad

Autor: Urs

W├╝rde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher f├╝r lange Ausfl├╝ge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein f├╝r dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelm├Ąssig ├╝ber meine Fahrten.

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