Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Zuerst kalt, dann windig

Die nächtlichen Regenschauer haben in den Quartieren ein paar Wasserlachen zurückgelassen. Auf den Hauptstrassen haben wohl die Autos und der Wind die Fahrbahn fast vollständig getrocknet. Spätestens ab Baden, etwa nach dem ersten Drittel, waren die Strassen trocken. Das war auch gut so, denn sogar mein Garmin merkte, dass die Temperatur plötzlich zu sinken begann. Das mögen vielleicht 3 oder 4 Grad gewesen sein, doch zusammen mit dem Wind fühlte es sich so kalt an, wie schon lange nicht mehr.

Vor lauter Respekt auf Glatteis, suche ich immer wieder nach Anhaltspunkten, die möglicherweise Eis ankündigen könnten. Bei der Abfahrt zu Hause, waren die Autos nass, auf unserem Briefkasten war die Wasserlache nicht gefroren. Um Neuenhof herum, schimmerte das Gras der Wiesen plötzlich frostig weiss im Licht des Scheinwerfers, derweil aber die Wasserlachen noch nicht vereist waren. In Dietikon waren auch die parkierten Autos mit Frost überzogen. Ein zufällig anwesender Automobilist kratzte seine Frontscheibe blank. Die Strassen weiterhin trocken und die Wasserlachen noch ohne Eis. Laut meinen Aufzeichnungen des Garmins, die aus Erfahrung immer etwas zu warm angegeben werden, müsste es eine Weile lang noch etwa 1 Grad gewesen sein, bevor die Temperatur in der Stadt dann wieder leicht stieg.

Wie lange bin ich wohl wirklich durch Minusgrade gefahren? Die FĂĽsse jedenfalls tauten erst unter der Dusche wieder richtig auf. Die waren so kalt wie schon lange nicht mehr in diesem Winter.

Die angekündigten Regenfälle hatten schön Platz während meiner Arbeitszeit.

Für den Heimweg waren die meisten Strassen dann schon wieder fast trocken. Doch es blies zeitweise ein heftiger Gegen- und Seitenwind. Nicht angenehm, wenn ich beim Warten auf die grüne Ampel aus dem Sattel gehen muss und mit dem ganzen Fuss richtig auf der Strasse stehen muss, um nicht umgewindet zu werden. Auch die vereinzelten Böen des Windes kommen ohne Vorwarnung und meist auch gerade recht heftig.

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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