Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Fahren ohne Rucksack

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Gepäckträger statt Rucksack

Gepäckträger statt Rucksack

Lange habe ich mich gewehrt, viele wenn und aber hatte ich. Bis hin zu BefĂĽrchtungen, dass das Sattelrohr eben doch einmal abbrechen wĂĽrde. Aber als ich im Sommer dann auch mal ein anderes „roubaix“-Rennrad mit einem Gepäckträger, befestigt nur am Sattelrohr in unserem Velokeller herumstehen sah, war ich der Versuchung wieder etwas näher. Ich begann mich mal wenigstens nach Möglichkeiten umzusehen.

Seit Montag dieser Woche habe ich also meinem Rennrad nun auch einen Beam MTX V-Type Gepäckträger verpasst. Darauf liegt eine MTX Trunk DXP Gepäcktasche, mit einem maximalen Inhalt von 34 Litern. Die beiden Säcke links und rechts behinhalten in meinem Fall auf der einen Seite die Business-Kleider und auf der anderen Seite die Regenklamotten. Bei Nichtgebrauch können die Säcke auch eingeklappt werden. Gewichtsmässig darf ich 9 Kg zuladen, was eigentlich für die Kleider und in einzelnen Fällen auch noch den Notebook reichen müsste. Dazu gekauft habe ich auch gerade noch den passenden Regenschutz, ein Schutzblech und seitliche Abstützungen, damit die Säcke sich nicht in den Speichen verfangen. Zur Montage am Sattelrohr gibt es nur einen einzigen Schnellspanner.

Meine anfänglichen Ă„ngste, wegen Vibrationen während der Fahrt, merkwĂĽrdigen Reaktionen bei scharfem Bremsen und zĂĽgiger Kurvenfahrt, haben sich mittlerweile gelegt. Die Sache ist sehr stabil, verrutscht nicht, schwenkt auch nicht aus, gibt keine Nebengeräusche von sich. Gewichtsmässig dĂĽrfte es etwa auf das Gleiche kommen, ob ich nun einen Rucksack am RĂĽcken habe, oder meine Kleider direkt auf dem Hinterrad mitfĂĽhre. Ein Vorteil ist auf jeden Fall, dass Hemd und Hose nicht mehr zerknittern. Während im Rucksack, vor allem während des Sommers, mein eigener Schweiss halt doch irgendwie in Form von Dampf in den Rucksack gelangte, dort von der wärmenden Sonne dann verdampfte und so Hemd und Hose im engen Rucksack quasi neu „glättete“, kann das jetzt nicht mehr vorkommen. Frau Aargauerin dankt.

Etwas irritiert bin ich, dass ich für meinen Arbeitsweg jetzt ein paar Minuten länger brauche. Das mag aber seinen Zusammenhang auch damit haben, dass ich seit Montag meinen Renner für den Arbeitsweg beim Bikedoktor habe. Auf jenem Renner habe ich eine etwas gestrecktere, gebücktere, Haltung als auf dem Wochenende-Rennrad. Zudem hatte ich ebenfalls ausgerechnet diese Woche immer wieder teils heftige Gegenwinde. Werde ja sehen, ob sich das verändert, wenn der Arbeitsweg-Renner wieder im Einsatz ist. Sonst wird immerhin der Trainingseffekt etwas erhöht 🙂

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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