Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Die Kugel muss wieder weg

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Getreidefelder im Wehntal

Getreidefelder im Wehntal

So schön, wie unser Aufenthalt in Salzburg gewesen ist, so gefährlich anhänglich hat sich der Genuss der Mozartkugeln und anderer Süssigkeiten erwiesen. Nicht, dass wir über alle Massen zugeschlagen hätten, aber etwas bleibt ja in den Ferien immer hängen. Dafür gibt es ja den Arbeitsweg mit dem Rennrad, da werden sich dann die überflüssigen Kilos wohl bald in Kraft und Schweiss auflösen.

Wobei heute Morgen, war es mir eigentlich noch nicht so drum für neue Höchstleistungen. Eher zügiges Einfahren, Aufwärmen, Drangewöhnen an einen wieder harten Sattel, statt weiche Sitzgelegenheiten in Zugabteilen, Bussen und Hotels.

Es erstaunt vielleicht, aber bei der morgendlichen Fahrt nach Baden, merkt man bereits, dass die Sonne nicht mehr so hoch steht wie am 21. Juni. Wie früher schon mal beschrieben, steigt sie um diese Zeit, ca 06:20, nur während wenigen Tagen über die bewaldete Höhe über Hertenstein. Heute schien die Sonne erst wieder durch die Lücke zwischen Hertenstein und Lägern, über dem Höhtal, nach Baden hinunter. So schnell geht das, mit der Sommerwende.

Am Abend, bei der Heimfahrt durch das Wehntal hatte ich über weite Strecken das Gefühl, die Natur sei stehen geblieben. Getreidefelder die in der Hitzewoche um Mitte Juni sich langsam zu gelb verfärbten, waren jetzt vielleicht eine Spur gelber, die grünen Felder waren weiterhin grün. Dies soll auch das heutige Bildchen zum Posting belegen.

A propos Mozartkugeln:

Es gibt ja viele „echte“ Mozartkugeln. Eigentlich konnten wir zwei Hauptunterschiede feststellen. Die einen haben einen Kern aus Marzipan und darum herum eine PralinĂ©-FĂĽllung, die anderen einen PralinĂ©kern und drumherum eine MarzipanfĂĽllung. Es ist wohl eine Glaubensfrage was echt ist.

Diejenigen aus der Conditorei FĂĽrst können fĂĽr sich in Anspruch nehmen, dass sie die Ersterfindung sind. 1890 erfunden, 1905 an der Pariser Ausstellung eine Goldmedaille erhalten als „ORIGINAL SALZBURGER MOZARTKUGEL“. Eingepackt in silberfarbene Folie mit blauem Aufdruck. Es ist die, mit dem grösseren Anteil an PralinĂ©fĂĽllung.

Weit verbreitet sind auch die „echten Reber Mozartkugeln“. Im Wesentlichen umhĂĽllen zweierlei Marzipan einen Pralinenkern. Eingepackt sind sie in eine rote Folie mit goldenem Aufdruck.

Als letztes Beisiel sind auch die „Echten Salzburger Mozartkugeln“ von Mirabell ĂĽberall zu haben. Im Wesentlichen trennt hier eine PralinĂ©schicht die beiden unterschiedlichen Marizpane. Eingepackt sind diese in eine goldene Folie mit aufgedrucktem Bildchen von Mozart.

Mir munden alle drei Sorten.

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am frĂĽhen Morgen
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Rennrad

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am späten Abend
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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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