Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Auch so ein wiederkehrendes Phänomen

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Es fühlt sich merkwürdig an. Der Blick aus dem Küchenfenster, in der Hand den ersten Morgenkaffee. Alljährlich im Juni. Draussen eine dicke Nebelsuppe. Ich überlege noch, ob ich wohl doch besser die Beinlinge nochmals aus der Kleiderkiste kramen soll. Denn im Kopf verbindet sich Nebel immer mit Kälte und Nässe. Der Blick auf das Thermometer zeigt dann aber, dass es mit 14 Grad wohl nicht wirklich kalt sein wird.

Bis Baden geht es ja noch einigermassen. Da ist der Nebel eher ein Hochnebel. Aber im Furttal, da liegt er auf der Strasse auf. Nicht nur die Linse an der GoPro beschlägt, nein auch meine Sportbrille mit der Sehkorrektur. Keine Chance, die Feuchtigeit zwischen den beiden Gläsern wieder rauszubringen, ich wechsle zur Bürobrille.

Der Unterschied zum November-Nebel ist aber gut spürbar: es ist wesentlich wärmer. Kurz vor Zürich hat er sich dann endlich aufgelöst. Darüber kommt allerdings nur eine Wolkendecke zum Vorschein. Es bleibt schwül und schweisstreibend.

Dafür dann der Heimweg um so schöner. Unter einem fast makellos blauen Himmel. Sommerlich warm, leichtes Lüftchen.

Es gibt Abende, da geniesse ich so eine Fahrt durch das Wehntal hinunter richtig. Vor allem natĂĽrlich weil sich auf den geteerten Feldwegen kaum jemand aufhält. Vielleicht mal ein Hundehalter oder ein entgegenkommender Radfahrer, mehr selten. Diese Strecke ist zwar nicht so lange, knapp 10 Kilometer, doch der Erholungswert, der „WohlfĂĽhlwert“ bei solchen Fahrten wie heute ist sehr gross.

Denn bald nachher kommt noch ein Stück Radweg, parallell zu einer Hauptstrasse und anschliessend wieder auf die Hauptstrasse. Spätestens dann, ist Schluss mit Träumereien. Da fordert der Verkehr wieder die Aufmerksamkeit.

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Heute auf dem Rad
am frĂĽhen Morgen
Fahrrad

Rennrad

70.95KM

624 HM
02:39 H

am späten Abend
Nebel

14 Grad

schoenster_Sonnenschein

26 Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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