Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Die Belohnung gibts auf dem Heimweg

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Die Fahrt mit dem Renner heute Morgen zur Arbeit, konnte ich durchgehend auf trockenen Strassen fahren. In seltenen Fällen ein gefrorener Wasserstreifen des Schmelzwassers von den letzten paar Haufen Schnee am Wegrand. Da bin ich ja schon mitten im Thema. Gefroren habe ich auch. Vor allem an die Finger. Die Handschuhe halten zwar im Normalfall die Wärme der Finger einigermassen zurück. Während der Fahrt zur Arbeit, wird es in der Regel zwei bis dreimal richtig kalt in den Handschuhen, doch dazwischen gelingt dann immer wieder eine Wärmephase. Doch heute war auch dies anders. Vom Start weg, wurde es nur kälter Ich versuchte den Lenker mit den Handballen zu halten und die Finger zu Fäustlingen zusammenzuballen. Das geht vielleicht zwischen den Dörfern einigermassen gut. Aber sobald rote Ampeln herumstehen, der Weg wieder auf der Strasse statt über den Radweg führt, gehören die Finger in die Nähe der Bremshebel. Dann wird es wieder kalt in den Handschuhen.

So schaffte ich heute morgen nur gerade einen einzigen Durchgang. Hinunter zu „eiskalt“ und in den letzten paar Minuten, hinauf in den Velokeller beim Arbeitgeber, wurden dann die Finger gerade so „enteist“, dass ich damit wieder die Schnallen an Helm und Rucksack öffnen konnte.

Für solches Leiden gibt es in der Regel nur einen Grund. Der Ostwind, die Bise. Und da mein Arbeitsweg gegen Osten führt, fuhr ich heute gegen einen zügigen Gegenwind. Dass ich bei dieser heutigen morgendlichen Fahrt etwas mehr gefordert war, zeigt auch die Aufzeichnung der Pulsmessung. Selten habe ich auf dem Arbeitsweg einen durchschnittlichen Puls, höher als 130. Doch heute Morgen waren es 135, zudem war auch die Fahrzeit etwa 10 Minuten länger als normal.

DafĂĽr war es dann am Abend total „easy“. Die Bise blies immer noch, doch jetzt als unterstĂĽtzender RĂĽckenwind. Ich war ĂĽber zehn Minuten schneller als am Morgen, dies bei einem fĂĽr meine Verhältnisse normalen Puls von 128. Ich musste sogar noch eine kleine Zusatzrunde drehen, um den Punkt fĂĽr den Winterpokal voll zu machen. Trotz ähnlicher Temperaturen wie am Morgen, hatte ich während der ganzen Fahrt fast normal warme Finger.

Nicht zuletzt auch wegen dieses Rückenwindes hat Sportstracker-live wieder einmal zwei Bestleistungen berechnet. Demnach konnte ich während 12 Minuten einen Durchschnitt von 33.64 km/h halten. Dies zudem eingebettet in eine Strecke ab Dietikon über 21 Km, welche ich mit einem Durchschnitt von 27.90 km/h gefahren bin. Dies trotz aller Rotlichter rund um das Shoppingcenter, in Killwangen und in Baden. Hätte ich zudem in Dietikon vor dieser Ampel nicht so lange warten müssen, wer weiss schon, was ich heute sonst noch für Rekorde hingelegt hätte.

Übrigens für den Windchill-Faktor, das Phänomen der gefühlten Kälte, gibt es nebst viel Mathematik auch Tabellen. Fahre ich bei 0 Grad, mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 25 km/h gegen einen Wind, der ebenfalls 25 km/h bläst, fühlen sich die 0 Grad bereits wie minus 8 Grad an. Bei einer gemessenen Temperatur von minus 5 würde die gefühlte Temperatur bereits bei minus 15 Grad liegen.

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Heute auf dem Rad
am frĂĽhen Morgen
Fahrrad

Rennrad

70.25KM

367 HM
02:38 H

am späten Abend
trueb_und_Graupelschauer

Grad

Nacht_mit_etwas_Wolken

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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