Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Rundfahrt: BĂĽrensteig – Ampferenhöhe – Rhein – Aare

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Gegen Ende des Mittagsbrunches liess auch der Regen nach. Ja es konnten sogar erste blaue Flecken am Himmel beobachtet werden. Zeit, fĂĽr eine Sonntagsrunde auf dem Renner. Kalorienabbau nach dem feinen Dessert mit den vielen SĂĽssigkeiten war angesagt.

Nach der Aufwärmrunde über Villnachern und wieder zurück nach Umiken, entschloss ich mich, nur gerade die ersten paar Höhenmeter auf der Bözbergstrasse zu fahren. Ich bog schon bald rechts weg auf die Ebene von Riniken hinauf, dann nordwärts und nach einer ersten Steigung auf die Bürensteig hinauf.

Im Moment befinden wir uns nur knapp unterhalb des Schnees. Im Aaretal ist er grösstenteils weggeschmolzen, beziehungsweise vom Regen aufgelöst worden. Aber nur wenige Meter weiter oben, sind Wiesen und Äcker immer noch unter einer mehrere Zentimeter dicken Schicht von Schnee versteckt. So auch auf der Ampferenhöhe, meinem nächsten Hügel auf der heutigen Rundfahrt.

Anschliessend eine Abfahrt über regennasse und schmelzwassernasse Strassen hinunter an den Rhein, vorbei an einigen Tafeln und Reklamen wegen Fasnachtsanlässen in Sulz, war wegen der ganzen Spritzerei nicht so ein grosses Vergnügen.

Unten am Rhein angekommen, waren dann die Strassen aber mehrheitlich recht trocken. Vereinzelt traf mich sogar ein Sonnenstrahl. Ein leichter RĂĽckenwind gab den Schub fĂĽr eine zĂĽgige Fahrt ĂĽber Etzgen, Schwaderloch bis nach Leibstadt.

Vereinzelt versuchte ich heute meine neue Ăśberzeugung zum Fahren mit ähnlich hoher Trittfrequenz am HĂĽgel wie auf der Ebene umzusetzen. Entlang des Rheins gibt es mehrere Stellen, die ich eigentlich hinauffahren könnte ohne runterzuschalten, aber dafĂĽr stehend durchkurbeln muss. Erst recht die etwas längere Anfahrt nach Leibstadt ĂĽber einen kleinen HĂĽgel vor Leuggern hinauf. Noch lässt sich das auf der Rolle einfacher umsetzen. Ich muss noch lernen, besser die kommenden HĂĽgel mit meinen Fähigkeiten abzuschätzen und zu vergleichen, wenigstens Mal auf meinen „heimatlichen“ Wegen. Sonst kann dann so etwas doch rasch in eine schweisstreibende Keucherei ausarten.

Mit dem Einbiegen ins Aaretal sah ich auch wieder die grossen Regenwolken vor mir. Seit meiner Abfahrt vor knapp zwei Stunden hat sich hier am Himmel kaum etwas verändert. Glücklicherweise waren aber die Strassen auch auf dieser Seite der Hügel in der Zwischenzeit ziemlich abgetrocknet.

Eine schöne Rundfahrt, für die es sich gelohnt hat, wieder auf die Rolle zu verzichten.

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Fahrrad

Rennrad

54.1KM

672 HM
02:15 H

Nachmittag
bewoelkt

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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