Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Doch noch

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Alle Jahre, wenn die Temperatur zum ersten Mal unter Null fällt, scheint das bei mir an eine Art magische Mauer zu stossen. Der Blick auf das an die Schlafzimmerdecke projzierte Minuszeichen des Aussen-Thermometers, lässt das Blut in den Adern stocken. Da braucht es Überwindung oder viel List und manchmal auch beides.

Deshalb: Gestern Abend alle Kleider fĂĽr die Fahrt auf dem Renner zur Arbeit bereit gelegt. Die beiden Akku’s fĂĽr die Schuhheizung aufgeladen und auch die Schuhe mit den eingelegten Heizsohlen neben die ĂśberzĂĽge gelegt und…

… eine Socke auf das Projektionslicht der Thermometer-Anzeige gelegt.

Der Versuchung, am Morgen den Socken vom Projektor zu ziehen, kann ich widerstehen. Den Renner stelle ich erst nach draussen, wenn ich bereits die Rennvelokleider angezogen habe. Das ist der normale Ablauf und so sehe ich auch erst Wetter und Temperatur, wenn „es“ zu spät ist. Zu spät, das gestartete Prozedere zu stoppen. Zu diesem Zeitpunkt bin ich mental in der Regel bereits auf der Fahrt zur Arbeit. Ein Abbruch dieses Ablaufes und Umsteigen auf den Ă–V ist der Anfang eines schlechten Tages.

Die Fahrt selber war denn auch nicht so wirklich schlimm. Zwar kalt, es wurde sogar immer kälter. In Zürich zeigte irgend ein Thermometer sogar Minus sieben Grad an. Dafür war der Himmel klar. Und über allem hing noch eine schmale Sichel des Abnehmenden Mondes.

Die abendliche Heimfahrt stellte heute keine besondere Herausforderung dar. Es bleibt bereits eine ganze Weile länger hell und zudem war auch die Temperatur wieder knapp über die Null geklettert.

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Heute auf dem Rad
am frĂĽhen Morgen
Fahrrad

Rennrad

71.9KM

564 HM
02:49 H

am späten Abend
klare_Nacht

Grad

klare_Nacht

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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