Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Auch ein Rekord

Beim Wegfahren zur Arbeit am Morgen, hing der Nebel bis fast auf die Strasse hinunter. Es war dann doch nicht auf der ganze Strecke so schlimm, wie es zu erwarten gewesen wÀre. Nach einer letzten, nebelbedingten Langsamfahrt bei der Einfahrt ins Furttal, wurde es dann rasch besser. Zeitweise konnte man sogar durch die letzten Nebelschwaden den morgendlichen Nachthimmel erkennen, oder vielleicht etwas weniger optimistisch auch nur erahnen.

Ein Novum stellte dann aber die abendliche Heimfahrt dar. Auf dem HĂŒgel zwischen Watt und Dielsdorf, da war der Nebel so dick, dass man tatsĂ€chlich kaum mehr den Strassenrand erkennen konnte. Die Strassenlaternen eingehĂŒllt im typischen rot/gelblichen Licht. Der Nebel war so dicht, dass die Strassenlaternen eher leuchtenden Kugeln als strahlenden ScheinwerfĂŒrn glichen.

Auf den Feldwegen im Wehntal, da wo dann nicht einmal mehr das schummrige Licht der Strassenlaternen den Weg wenigstens ein bisschen beleuchtete, da herrschte die totale Finsternis. Schlimmer noch: Das Licht meiner Fahrradlampe wurde vom Nebel derart reflektiert, dass ich zwar das GefĂŒhl hatte, als ob es vor mir hell sei. Doch tatsĂ€chlich sah man dabei kaum den Boden, beziehungsweise den Rand des Weges zur Wiese.

Dieser Spuck dauerte vielleicht ein oder zwei Kilometer, jedenfalls eine gefĂŒhlte Ewigkeit. SpĂ€testens im Höhtal, dort wo man einen schönen Überblick ĂŒber die Stadt Baden hat, war der Himmel wieder klar. Die Lichter der startenden und landenden Flugzeuge konnte man jedenfalls wieder erkennen.

Ein Tag, an dem ich froh war, dass doch so mancher Kilometer meines Weges ĂŒber Radwege zurĂŒckgelegt werden kann.

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am frĂŒhen Morgen
Fahrrad

Rennrad

71.8KM

557 HM
02:55 H

am spÀten Abend
dunstige_Nacht

Grad

dunstige_Nacht

Grad

Autor: Urs

WĂŒrde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher fĂŒr lange AusflĂŒge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein fĂŒr dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmĂ€ssig ĂŒber meine Fahrten.

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