Als Aargauer unterwegs

auf schmalen Reifen in Andalusien

Wenn der Renner zur Chefsache wird.

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Angefangen hat es ziemlich genau vor einer Woche, als das Schaltkabel für das Ritzel, also die hinteren Zahnräder, an meinem Renner, riss. Ich brachte ihn am letzten Samstag in die Reparatur, und wünschte dazu auch noch einen Jahresservice. Denn auch diesen Sommer möchte ich wieder über ein paar Pässe fahren, eine Ferienreise im Sommer und ein Höhenmeterwochenende im Herbst durchradeln. Dies am liebsten ohne Probleme, wenigstens ohne technische Probleme.

Heute konnte ich den Renner wieder abholen. 10’000 Kilometer, 100’000 Höhenmeter und dutzende von Tramschienen auf dem Arbeitsweg, gehen an einem solchen Gerät nicht spurlos vorbei. Dass die Kette hinĂĽber war, da brauchte man nicht lange nachzumessen. Auch die Kassette mit der 10-fach Ăśbersetzung war, als Folge der verzogenen Kette, hinĂĽber. Das mittlere Kettenblatt war dem ständigen Zug schlussendlich auch nicht mehr gewachsen.

So läpperten sich die Ersatzteile und einige Verbrauchsteile zusammen. Heute Abend als ich den Renner im Ständer vor dem Verkaufsladen stehen sah, frisch gewaschen, mit noch hellen Zahnrädern, funkelnder Kette, da hatte ich den Eindruck, dass er sich auf den kommenden Sommer freut. Die paar Schaltbewegungen und das Rollgefühl auf dem Heimweg, hätten von einem neuen Renner nicht schöner, nicht geräuschloser, sein können.

Freue mich auf den FrĂĽhling, den Sommer und den Herbst, einfach die ganze kommende Radsaison 2011.

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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