Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Arbeitsweg 2010-69 (Nord)

Als ich am Morgen das Haus verliess, grüssten noch immer die Sterne vom Himmel herunter. Eine klare Nacht, wenigstens kein Nebel. Dafür war es kalt. Das Thermometer zeigte zu Hause noch drei Grad an. Doch gefühlsmässig würde ich behaupten, dass die letzten Minuten vor dem Sonnenaufgang wahrscheinlich die kältesten sind. Die Strassen waren zwar grösstenteils trocken. Doch im Furttal, dort wo es ziemlich ungeschützt über das offene Feld geht, da reflektierte schon mal eine glänzende Stelle am Boden das Licht meiner Lampe. Gut möglich, dass da die Temperatur in die Nähe von Null Grad gerutscht war.

Für den Sonnenaufgang war ich zu früh im Geschäft. Als ich den Renner im Veloraum abstellte, verfärbte sich der Horizont über dem Flughafen gerade erst mal zu einem schwachen Gelb. Erst viel später, irgendwann zwischen Dusche und Kaffeepause, schien mir die Sonne über den Bildschirmrand direkt ins Gesicht, wenigstens ein paar Minuten lang.

Dafür konnte ich dann während des abendlichen Heimweges wieder einmal einen Sonnenuntergang beobachten. Es war im Wehntal. Das Tal lag bereits im Schatten, doch weit vorne voraus, die Dampffahne des Kernkraftwerkes von Leibstadt, stand senkrecht im Sonnenlicht da. Wegen der untergehenden Sonne leuchtete sie einen Moment lang goldgelb auf, bevor auch sie von der Dunkelheit verschluckt wurde.

Mit der heutigen Fahrt, kann ich die Serie der Fotos, wenigstens für den Heimweg vom nördlichen Arbeitsplatz, abschliessen. Vielleicht ist es ja aufgefallen, dass ich in den letzten Wochen fast ausnahmslos den Weg an die Nordseite der Stadt unter die Räder genommen hatte. Das ergab sich so, wegen des Projektes worin ich zur Zeit arbeite. Kam mir aber sehr gelegen. Denn auf diese Weise hatte ich die Chance, wenigstens den Rückweg vom Geschäft vollständig zu fotographieren.

Und wisst ihr was? Spätestens ab Dienstag nächster Woche wird mich der Arbeitsweg an die Nordseite der Stadt nicht mehr interessieren. Denn unsere Abteilung zügelt wieder an die Südseite der Stadt, etwa dorthin, woher wir vor etwa einem halben Jahr gekommen sind. So ist das nun mal bei Projektarbeiten in Grossbetrieben. Aber wir sind ja alle flexibel. Hauptsache wir haben auch am neuen Ort einen Netzwerkanschluss und ein Stromkabel. Nebst auch noch einer Kaffeemaschine braucht der moderne Informatiker von heute nicht viel mehr. 🙂

Weitere Fotos vom Arbeitsweg (Nord)

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am späten Abend
klare_Nacht

Grad

klare_Nacht

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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