Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

ZĂĽrichsee – Rundfahrt

Schon seit längerer Zeit hatte ich eine Rundfahrt um den Zürichsee geplant. Heute Morgen, das Thermometer bewegte sich noch im kühleren Teil, hielt ich den Moment für gekommen, um meinen Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen. Bereits kurz nach acht Uhr, setzte ich mich auf den Renner, in Richtung Zürich.

Um nicht an diesem Ausflugstag auch noch wieder auf dem Arbeitsweg zu fahren, wählte ich diesmal die rechtsufrige Seite der Limmat. Ich durchfuhr unter anderem Würenlos, Otelfingen, Weiningen und Höngg bevor ich dann in Zürich, ganz in der Nähe des Bellevue, meine erste Foto Schoss. Ein erster Blick über das unterste Ende des Zürichsees.

Einmal aus der Stadt Zürich draussen, liess der Verkehr heute auch stark nach. Einige andere Rennvelofahrer, meist im Gegenverkehr, schienen die selbe Idee wie ich gehabt zu haben. Aber auch Velofahrer mit gepäckbeladenen Velos waren unterwegs. Eigentlich ein unerwartet reger Veloverkehr auf der Strasse in Richtung Rapperswil. Die Strasse selber führt zwar grösstenteils ziemlich nahe dem Ufer entlang, doch so richtig lange sieht man den See nicht. Zu dicht wurde da bis jetzt an den See gebaut. Dafür fährt man an einigen Rebbergen vorbei.

Ich komme richtig gut voran. So dass ich mich bereits vor Rapperswil entschliesse, nicht ĂĽber den Damm auf die andere Seite des Sees zu fahren, sondern ganz oben herum, eben um den oberen ZĂĽrichsee auch noch.

Bevor ich den Weg fortsetze, mache ich zuoberst am See noch ein Foto vom Linthkanal. Wegen der starken Regenfälle der letzten Tage, scheint er mir, und andere Zuflüsse auch, richtig voll zu sein. Teilweise lassen sich Spuren von Sand und umgelegten Gräsern entlang der Kanäle ausmachen.

Spätestens ab Pfäffikon beginne ich, mich nach einem Restaurant für das Mittagessen, umzuschauen. Am See sollte es liegen, mit Blick auf den See, das war mein Wunsch. Doch die einen Restaurants standen zu nahe an der Strasse, die anderen hatten keine Terrasse oder Gärtenwirtschaft, andere hatten noch Betriebsferien und plötzlich war ich in Horgen und mein GPS führte mich auf die Gattikoner Höhe hinauf, weg vom See. Bis nach Horgen war die Strecke sehr flach. Da ich meinen Heimweg über den Albispass geplant hatte, wollte ich unbedingt vorher noch ein paar Kohlenhydrate bereit legen. So fand ich dann ganz in der Nähe des Bahnhofs von Langnau am Albis doch noch ein Restaurant, wenigstens mir Gärtenwirtschaft.

Nach dem Essen ging es dann weiter. Zuerst auf die Passhöhe des Albis hinauf. Kurz zuvor noch ein letzter Blick zurück, diesmal auf das untere Ende des Zürichsees.

Nach dem Albispass dann hinunter zum Türlersee, einer der Zürcher Badeseen, weiter über zwei oder drei weitere Hügel nach Birmensdorf (ZH). Dann wurde hinauf zum Lieli und weiter vorne der Aufstieg zum Mutschellen, nochmals ein kleiner Kraftakt notwendig, bevor ich dann hoch oben über dem Reusstal, zügig pedalierend nach Fislisbach und Dättwil hinunter gelangte. Die letzten paar Kurven durch Birmenstorf und Gebenstorf nach Hause liefen dann fast von ganz alleine.

Eine schöne Rundfahrt um einen der grösseren Seen in der Schweiz. Wegen der flachen Streckenführung um den See, könnte man diese Rundfahrt vielleicht auch einmal im Frühling, als Grundlagentraining nach dem Winter, fahren. Dann allerdings aber nicht über den Albispass verlassen, sondern vielleicht unten durch, durch die Stadt Zürich.

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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