Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Meine Erfahrungen mit Twitter

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Twitter ist die Möglichkeit, quasi im SMS-Modus mit der Welt zu kommunizieren. Eine Mitteilung kann bis 140 Zeichen, auch Links auf Bilder oder weiterführende Texte, enthalten. Längere Texte werden abgeschnitten, aber mit einem Link auf den vollständigen Text versehen. So weit so gut, und weitherum auch bekannt.

Will man sich tatsächlich und aktiv am Mitteilungsstrom beteiligen, sei dies auch nur an demjenigen von einigen wenigen Absendern, so kann es schnell einmal passieren, dass Twitter zum Zeitfresser wird. Twitter lässt zu, dass man ausgewählten Absendern „nachfolgt“. Man erhält dann sofort die Mitteilung des Absenders in seinem eigenen Account angezeigt. Diese Kurzmitteilung kann nicht nur lesen, sondern auch kommentiert werden. Es gibt gute Möglichkeiten um selber Absender zu suchen, denen man „nachfolgen“ möchte. Der so Verfolgte erhält auch eine Mitteilung, dass er wieder einen neuen Verfolger hat. So weiss der Verfolgte wenigstens, wer ihm absichtlich folgt und kann selber entscheiden, ob auch er vom neuen Verfolger ab sofort alle Mitteilungen erhalten will.

Twitter hat eine sehr offene Schnittstelle. Diese wird von vielen Applikationen genützt, sei es um Input in Twitter zu generieren oder auch Texte aus Twitter herauszuholen. Wird zum Beispiel bei der Fotocommunity flickr ein neues Foto hochgeladen, so kann man daraus automatisch einen Link in Twitter generieren lassen. Oder Texte aus Twitter können im eigenen Weblog angezeigt werden. Diese Schnittstellen werden sehr stark genutzt. Höchstwahrscheinlich ab und zu auch mutwillig zugespamt.

Will man nun einigermassen gehaltvolle Texte absetzen, möchte man sogar eine Kommunikation mit einem oder mehrerer Verfolgter oder Verfolger unterhalten, da kann es sehr rasch passieren, dass Twitter zum unkontrollierbaren Zeitfresser, vielleicht sogar zur Sucht wird. Der Ertrag aus diesem Medium, dürfte aber fast in jedem Fall sehr gering sein. Kommt dazu, dass Twitter auch jetzt noch, trotz aller Bemühungen, immer wieder Kapazitätsprobleme und damit auch Ausfälle hat.

Ich selber bin seit bald einem Jahr dabei. Anfänglich reizte mich die technische Möglichkeit via SMS oder e-Mail direkt mitteilen zu können. Das Betrachten und anschliessende Antworten oder Kommentieren der Texte auf meinem Siemens S65 war immer eine sehr mühsame Angelegenheit. Die häufigen Abstürze von Twitter machten eine Kommunikation so noch schwieriger. Es gibt deutlich geeignetere Geräte und Applikationen für diesen Zweck. Twitter dauernd zu verfolgen liegt mir während meiner Arbeitszeit schon gar nicht drin. So bleibt also nur noch das Wochenende oder der Abend. Und dies für Twitter opfern?

So habe ich den Spiess schon bald einmal umgekehrt. Statt Twitter direkt zu füttern, sende ich das entsprechende E-Mail oder das SMS an mein Weblog. Meist sind dies Notizen, Bemerkungen, aktuellste Erlebnisse aus Velofahrten, vielleicht auch mal einer Wanderung. Kurzmeldungen eben, aller Art. Hie und da kann dann daraus auch das täglichen Posting für dieses Weblog entstehen.

Mit diesem umgekehrtem Spiess, dem versenden der Mitteilung auf mein Weblog, bin ich auch nicht davon abhängig, ob Twitter zur Zeit gerade läuft oder nicht, und ein wirklich interessierter Leser meiner Mitteilungen kann dann immer noch den RSS-Feed direkt ab meinem Weblog abonnieren.

Im Zusammenhang mit meinen Velofahrten und der aktuell angezeigten Position in einer GoogleMap, wird auch der letzte gesendete Text bei der Strecke eingeblendet. So weiss der Betrachter immer ungefähr, wo ich was erlebt, oder wenigstens geschrieben habe.

Die Idee Twitter finde ich im Ansatz gut. Betreibt man diese Sache, diesen Kommunikationskanal, mit der notwendigen Vernunft, könnte daraus vielleicht noch etwas Gutes werden. Ob es allerdings vernĂĽnftig ist, 30’000 und mehr Absendern nachzufolgen? So viel Wissen, soviel Neuigkeiten, soviel „Gezwitscher“ kann ja kein Mensch wirklich interessieren, geschweige denn auch noch sinnvoll kommentieren.

Da ich die Idee für meine Zwecke angepasst habe und nun eigentlich einen Monolog statt einer Zweiwegkommunikation führe, soll ich nun den Feed zu Twitter abstellen? Er bringt selbst meinem Weblog täglich etwa 10 Besucher.

Link zu vielen guten Twitter-Tools

Heute hatte ich ein bisschen mehr Zeit als auch schon. Wählte mir dafür wieder einmal die eine der beiden Bergfahrten aus. Hier ist nicht die Zeit der einzelnen Steigung vorgegeben, sondern die Distanz. Wohl deshalb hat man auch eine leicht andere Darstellung gewählt:

Die letzten Fahrten mit dieser Übung (FKL-003). Sie hat eine Länge von 36 Kilometern:

  • Streckenbeschreibung
  • am 23.11.07, in 95 Minuten gefahren
  • am 15.01.08, in 90 Minuten gefahren
  • am 25.11.08, in 86 Minuten gefahren
  • am 09.01.09, in 83 Minuten gefahren




Anschliessend an die Fahrt habe ich dann noch um sieben Minuten für den nächsten ganzen Punkt im Winterpokal verlängert.

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Heute auf dem Rad
Fahrrad

Rolle

39.9KM

HM
01:30 H

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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