Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Bevaix – Thonon les Bains

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Während der letzten Nacht muss es ziemlich heftig geregnet haben. Jedenfalls erwachte ich mehrmals wegen des Prasselns auf das Dachfenster in meinem Hotelzimmer. Nach dem Morgenessen allerdings schien es, als ob die Sonne wenigstens vorübergehend mal herunterschauen würde. So entschloss ich mich vorerst nur die Regenjacke, nicht aber die Regenhose überzuziehen. Dies ging eine ganze Weile sehr gut. Die Niederschlagszellen konnte ich auf dem Neuenburgersee vorbeiziehen sehen. In Yverdon musste ich dann allerdings eben doch auf volle Regenbekleidung umstellen.

Während der überfahrt vom Neuenburgersee an den Genfersee, Übrigens eine ziemlich hügelige Gegend, zogen immer wieder Schauer vorbei. Von der Gegend selber habe ich nicht viel mitbekommen, da so ziemlich überall dicke Nebelbänke aus den Wäldern aufstiegen.

Dem Genfersee entlang konnte ich kilometerweit all die bekannten Sorten der Waadtländer – Weine finden, derweil auch hier sich die Regenschauer vorwiegend auf dem Genfersee tummelten. Bis eben kurz von St. Saphorin, wo ich von hinten von einem währschaften Platzregen ĂĽberholt wurde. Da nĂĽtzte alles schnell anziehen nichts mehr. Mit meinen klatschnassen Kleider wagte ich mich deshalb in Vevey lediglich ins Express-Buffet am Bahnhof.

Der Vorteil beim Velofahren ist, dass die überzöge relativ rasch wieder trocknen. Und, sofern man sich bewegt, kommt auch die Kälte nicht so durch. Durch Montreux, wo ja zur Zeit das Jazz-Festival stattfindet, lieferten sich ein Trolleybus und ich ein Rennen. Mal war er vorne, mal war ich vorne, wenigstens bis zu dem Zeitpunkt, da er endlich eine Haltestelle auslassen konnte.

Am Nachmittag dann der erste Kontakt mit Savoyen. Ein Kreisel mit allen Flaggen der Gegend darauf. Diejenige von Savoyen befindet sich ganz links. Wenig später auch die Tafel mit dem Schriftzug „RhĂ´ne-Alpes“.

Die Küstenstrasse auf der südlichen Seite des Genfersees scheint eine Art Ferienriviera zu sein. Einzelne Schlösser am Weg, schmucke Dörfchen, manchmal auch nur freistehende einzelne Häuser, die so eine Art Mittelmeer-Aura versprühen. Besonders gefallen hat mir Evian les Bains. Eine herausgeputzte Ortschaft, Schöne Hotels, und riesige Parkanlagen am See. Kurz nach Evian auch zwei Strassenkreisel mit riesigen Wasserfontainen und einem gewaltigen Wasserspiel. Thonon les Bains, wo ich mich jetzt gerade befinde, scheint da einiges nüchterner, oder jedenfalls weniger verspielt, zu sein.

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Heute auf dem Rad
Vormittag
Fahrrad

Mountainbike mit Anhaenger

132.9KM

872 HM
06:34 H

Nachmittag
wechselhaft_teilweise_Regen

Grad

wechselhaft_teilweise_Regen

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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