Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Kirchenbesuche in der Ostschweiz

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Ein wunderbarer wolkenloser Morgenhimmel lockte mich für eine längere Fahrt heute früh morgens aus dem Bett.

Das könnte ja der Anfang für eine Wochenendfahrt mit dem Renner oder dem Mountainbike sein.

Ist es aber nicht.

Zusammen mit meinen und langjährigen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen derjenigen Behörde, bei der ich bis Ende letzten Jahres auch mitmachte, begaben wir uns auf den traditionellen Jahresausflug. Wir fuhren mit dem Autocar in den Grossraum St. Gallen – Appenzell, wo wir zuerst einmal drei Kirchen besichtigten.

Alle Kirchen haben sie gemeinsam, dass sie in der jüngeren Zeit, irgendwo zwischen 1850 und 1940 erbaut und eingeweiht und in den letzten Jahren auch renoviert wurden. Zudem liegen sie kaum mehr als 20 Kilometer auseinander. Und doch präsentieren sie sich so unterschiedlich.

Sirnach: eine eher „leere“ Kirche. Ausser ein paar wenigen Figuren, ĂĽbermenschlich grossen Figuren, kaum eine Verzierung an den Wänden. Im Gegenteil: der Chor mit einem Schmuck aus Palmen und einem kleinen Wasserbecken, lässt schon fast Ferienstimmung aufkommen. Nach diesem ersten Kirchenbesuch gönnen wir uns einen Morgenkaffee im Restaurant Engel, gegenĂĽber der Kirche.

Dussnang: Eine mächtige, neugotische Kirche, als Abbild der Kirche in Lourdes. Mit vielen Neugotischen Elementen, sehr filigranen Verzierungen an und ĂĽber den Seitenaltären, Figuren in „Normalgrösse“, Glasfenstern, erinnert irgendwie an alte Klosterkirchen.

Fischingen: Noch die grössere Kirche, dem Vernehmen nach des Bijou des Hinterthurgau: noch mehr Verzierungen und vor allem mit einem grossen schweren Gitter zwischen dem Chor und dem eigentlichen Kirchenschiff. Sie lässt Erinnerungen an Engelberg oder Einsiedeln wach werden.

Nach dem Mittagessen gönnen wir uns einen Spaziergang auf dem Barfussweg nachen Gontenbad. Man könnte, wenn man wollte, auch an mehreren Stellen seine Beine und Arme nach kneippscher Manier in Wasser tauchen. Den meisten scheint es aber zu kalt zu sein und wir beenden das Thema bei einem Kaffee oder einem Glas Appenzeller Bier in Gontenbad.

Den Tag beschliessen wir in St. Gallen mit einem wunderbaren Nachtessen in einem gediegenen Restaurant. Das Essen erreicht seinen Kulminationspunkt beim Dessert „Benedikt“. Das hat aber weniger mit dem Namen des aktuellen Papstes zu tun als vielmehr damit, dass das sich das Restaurant Benedikt nennt.

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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