Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Walking-Königsetappe

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Dank grossem Gl√ľck im Ungl√ľck und dick aufgetragenem Arnika-Gel verhielt sich mein Fussgelenk √ľber die Nacht einigermassen ruhig. Wohl ist es angeschwollen, ein Bluterguss ist noch(?) nicht aufgetreten, das Gelenk und die B√§nder sind fast schmerzfrei. Etwas anderes w√§re ja auch schade gewesen, denn heute fand die K√∂nigsetappe dieser Nordic-Walking-Woche statt. Ein Fussmarsch auf die Simmering Alm.

Wir wurden mit Bussen an den Sammelplatz gebracht. Gruppenaufnahme vor der grossen Becel-Nordic-Walking-Park-Tafel und Maria Walliser in der vordersten Reihe, doch dann ging es schon bald los. 800 Höhenmeter, meist auf Forststrassen, durch lichten Waldbestand bis zur Simmering Alm. Auf der Wanderwegtafel des Verkehrsvereins wurde die Strecke mit 2 1/2-Stunden angegeben.

Die gestrigen Gewitter hatten sich verzogen, in den T√§lern hingen am Morgen fr√ľh teils noch dicke Nebelschwaden. Diese l√∂sten sich aber bald auf. So kamen wir w√§hrend des Aufstieges auf die 1820 Meter hoch gelegene Alm in den Genuss des Anblicks von immer mehr und immer weiter entfernteren Berggipfeln des Tiroler Alpenkranzes. Erstaunlicherweise erreichten wir bereits nach 1 3/4 Stunden die Simmeringer Alm. Ob das den St√∂cken und der neu gelernten Walking (- Fortbewegungsart) zu verdanken ist?

Auf der Alm war f√ľr uns von Becel ein grosses Buffet bereit gestellt. Entsprechend den gestrigen Erkenntnissen am Ern√§hrungsvortrag fanden sich darin nebst Bananen auch Vollkornbrot, Bio-Aufstriche mit H√ľttenk√§se, Thunfisch und Gurken. Als Drinks standen Choloestrinsenkende Yoghurt-Drinks und verschiedene Mineralwasser bereit. Selbstverst√§ndlich war aber die Almh√ľtte auch f√ľr uns Becel-Wanderer offen und es wurde auch reichlich Ware von ausserhalb dieses „gesunden“ Bereiches an den Tischen verzehrt und geleert.

Am Nachmittag, √úbrigens bei immer noch sch√∂nstem Wetter, begannen wir den Abstieg wieder hinunter ins Tal. Ich muss hier allerdings eingestehen: das Wandern / Walken mit den St√∂cken aufw√§rts, f√§llt mir bedeutend leichter als hinunter. Wohl gibt es da Tricks um die H√ľft- und Kniegelenke zu entlasten und mit R√ľcklage, deshalb auch mit Hilfe der St√∂cke, den Berg hinunter zu gehen. Aber als einer, der in den letzten Jahren vorwiegend mit dem Rad von den Bergen herunter kommt, machten sich doch einzelne Muskeln und Sehnen bemerkbar, die es offensichtlich in den Beinen auch noch gibt. Mal abwarten, ob die (No Suggestions) von heute Abend einen gr√∂sseren Muskelkater verhindern k√∂nnen.

Das GPS zeichnete heute √ľbrigens einen Track von knapp 14 Kilometern, 800 H√∂henmetern, und eine Marschzeit von etwas √ľber 3 Stunden auf.

Und noch zum Schluss f√ľr heute: Das heutige Nachtessen, ein Buffet mit Tiroler Spezialit√§ten: Den neuen Ern√§hrungsvorstellungen entsprach vielleicht noch das Salatbuffet und die Vollkornbr√∂tchen dazu, kaum aber die Rippli, der Speck, die Tirolerwurst, die Blutw√ľrstchen, der K√§seteller, vielleicht noch die Kartoffeln. Sicherlich nicht das Franziskaner Weissbier und schon gar nicht das Stamperl. Geschmeckt hat es aber dennoch. Das Nachtessen m√ľndete dann so langsam in einen Abend „Unter de Kescht’n“. D√§mmerschoppen, Viel Tirolermusik und viel Witz, nach dem Holzfass-Bieranstich.

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Autor: Urs

W√ľrde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher f√ľr lange Ausfl√ľge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein f√ľr dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelm√§ssig √ľber meine Fahrten.

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