Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Rechnung von Swisscom mobile

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Auch schon mal die Rechnung von Swisscom Mobile, mit Verbindungsnachweis, detailliert angeschaut? Im Zusammenhang mit meinen „near-real-time-getrackten“ Fahrten, habe ich diesmal die Rechnung etwas besser studiert als auch schon, denn schlussendlich möchte ich ja wissen, was mich diese Trackerei auch kostet.

Seit meinem „Swissborder Ride“ habe ich mein Natel mit einer „Data Option 2000“ beglĂĽckt. Damit kann ich fast jede Menge Daten, (2000 steht fĂĽr 2000 Megabyte oder besser verständlich 2 Gigabyte) Daten als GPRS-Pakete durch die Welt schicken. Das reicht fĂĽr den Upload von manchen Fotos, den täglichen Update dieses Weblogs und fĂĽr den Download von fast unzählig vielen Spam-Mails (pro Monat).

Die Positionsmeldungen des Webtrackers, also der Record von 106 Zeichen Länge, plus Header, Trailer und was da sonst noch alles an Kontrollbits mit muss, wird von der Swisscom in der Regel mit 2 KB pro Message verrechnet. In der Regel deshalb, weil Meldungen die über die gleiche Antenne aufgenommen werden, anscheinend mindestens abrechnungstechnisch, zu einer Meldung zusammengezogen werden und dann als Resultat eben doch 3 oder 5 KB verrechnet werden. Soviel zum Inland.

Im Ausland werden von der entsprechenden ausländischen Telefongesellschaft weitere Gebühren in Rechnung gestellt. Für meine einzige Fahrt nach Deutschland waren dies die beiden Gesellschaften T-Mobile und Vodafone. T-Mobile stellt für meine Webtracker-Meldungen 88 Rappen (für den ganzen Tag) in Rechnung, von Vodafone ist keine Belastung zu finden (Glück gehabt? oder kommt die Rechnung später?)

Komplizierter wird es mit den Desktop-SMS: Ich habe meinem Webtracker beigebracht, allfällige Meldungen per SMS an eine Nummer zu senden, die aus einem SMS eine e-Mail generieren kann. Obwohl das ein Swisscom-Service ist, ist der Empfänger der SMS eine ausländische Nummer. Mein Webtracker sendet also seine SMS aus der Schweiz irgendwo ins Ausland. Das sind dann die sogenannten internationalen Verbindungen aus der Schweiz. Jede einzelne kostet 20 Rappen.

Unklar bleibt zum Schluss nur noch, welche Datenmenge an GPRS-Paketen, eben die normalen Positionsmeldungen des Webtrackers, ich im April verbraucht habe. Da stehen auf der Rechnung verschiedene Angaben: 529 Kilobyte für nationale Verbindungen (könnte sein und ist auch anhand der Details nachvollziehbar), 300 Kilobyte für Verbindungen im Ausland (dürfte eher eine Mindestmenge sein) und ein Total von 950 Kilobyte (?).

Schlussfolgerung fĂĽr die „Fahrt von Paris nach Rom„: Die Menge der Positionsmeldungen sind noch lange kein Problem, bei den SMS muss ich wohl etwas aufpassen. Falls doch zuviele SMS gesendet werden, verlangsame ich den Rhythmus der Meldungen. Statt alle 10 Minuten, dann vielleicht nur noch alle 30 Minuten. Aber ansonsten bewegen sich die Kosten im erwarteten Rahmen.

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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