Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Probefahrt

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Sowohl fĂĽr das Mountainbike wie auch fĂĽr den Monoporter (Anhänger). Mit dem MTBike habe ich zwar schon die eine oder andere kleine Ausfahrt gemacht, doch heute stand der Weg zur Arbeit und wieder zurĂĽck auf dem „Fahrbefehl“. Zusätzlich habe ich dem MTBike auch gerade noch den Anhänger verpasst.

Dank des Anhängers konnte ich mich ohne Rucksack auf den Weg machen. Die Business-Kleider, Schuhe und Duschzeug hatten genügend Platz im Transportsack. So startete ich denn kurz nach sechs Uhr in Richtung Baden, Limmattal, Altstetten nach Zürich. In der Gegend von Dietikon ging die Sonne auf, so dass ich meine gefahrene Zeit mit den Erfahrungswerten vom letzten Jahr, allerdings mit dem Renner, vergleichen konnte. Wie zu erwarten war, zeichnete sich ab, dass die Fahrt länger dauern würde. Etwas überrascht war ich allerdings schon, dass der Unterschied zwischen Renner und MTBike auf diesen 35 Kilometern ziemlich genau 15 Minuten beträgt.

Die Fahrt zur Arbeit verlief ansonsten völlig reibungslos. Der Monoporter scheint tatsächlich sehr spurgetreu dem Hinterrad zu folgen. Anhand einzelner herumliegender Steine oder Holz und Ablaufdeckeln konnte ich das ziemlich genau überprüfen.

Den Heimweg wählte ich dann ĂĽber die Waldegg, das Lieli und den Mutschellen. Bergauf mit MTBike und Anhänger geht fast gleich schnell wie frĂĽher mit dem Renner. Bergab aber scheint das MTBike gewisse „Hemmungen“, beziehungsweise zu grossen Rollwiderstand zu haben. Einen 40er kann ich jedenfalls nicht ĂĽber längere Zeit halten und ab 50 ist endgĂĽltig Schluss.

Das FahrgefĂĽhl mit dem Anhänger: meist spĂĽrt man ihn nicht, ausser natĂĽrlich bergauf. Etwas gewöhnungsbedĂĽrftig, wenigstens auf den ersten paar Kilometern und den ersten Kurven, ist sein Drang zur Neigung. Obwohl nur wenig beladen, verstärkt er spĂĽrbar das „nach Innen liegen“ in einer Kurve. Auf dem Heimweg hatte ich vor allem auf dem Mutschellen stellenweise ziemlich starken Seitenwind, leicht von hinten. Ich bin mir hier nicht ganz sicher, ob der Anhänger tatsächlich so windanfällig ist, dass man eine gewisse Schiebewirkung verspĂĽrt. Auffällig ist, mit welchem Abstand die Autofahrer jetzt ĂĽberholen, oder in langsam fahrenden Kolonnen vor Lichtsignalen oder Kreuzungen, sofort Platz machen.

Schlussfolgerung: MTBike und Anhänger haben sich heute bestens zu bewährt. Etwas überrascht bin ich über die Fahrzeit auf dieser Strecke. Beträgt diese doch mindestens 30 Minuten mehr für die gut 75 Kilometer. Als eine der nächsten Fahrten werde ich nun doch die selbe Strecke mit dem Renner und dem Anhänger zurücklegen. Bin jedenfalls gespannt, wie die Fahrzeit dann aussehen wird.

Details zur heutigen Fahrt:
74.3 KM
50 KM Maximale Geschwindigkeit
612 Höhenmeter
3:21 Fahrzeit
22.1 KM/h Durchschnitt
0 Grad Minimale Temperatur 1 Meter ĂĽber der Strasse
Kartenausschnitt der Strecke Kartenausschnitt der Strecke
image Aktueller Stand der Kilometer in der Saison 2006
image Aktueller Stand der Höhenmeter in der Saison 2006

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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