Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

7. Etappe; Kampf gegen den Mistral gewonnen, 1 : 0 fĂĽr die Radrennfahrer

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Nach dem gestrigen Nachtessen genossen wir nochmals das Nachtleben von Cap d’Adge. In der nahegelegenen CrĂŞperie genehmigten wir uns vor dem Schlummerbecher noch eine sĂĽsse Nachspeise.

Heute morgen dann wie immer, pünktlich um 9 Uhr Abfahrt in Richtung Orange. Vorerst kilometerlange Uferpromenade entlang dem Meer. So umfuhren wir unter anderem Montpellier. Schon bald allerdings kam ein sehr heftiger Mistral auf. Wir durchfuhren, vielleicht auch deshalb, unzählige kleine Ortschaften. Der Vorteil dabei ist, dass dort der Wind offensichtlich nicht so stark weht wie auf dem Lande (ist ja eigentlich klar).

Später, so um Mittag und auf der Höhe von Montpellier bogen wir dann ein in Richtung das Landesinnere. Die leise Hoffnung, dass sich der Seitenwind nun in einen Rückenwind verwandeln würde, zerbrach sehr schnell an der Wirklichkeit. Harte Knochenarbeit war angesagt. Dafür erlebten wir ziemlich abwechslungsreiche Naturbilder. Nebst endlosen Reihen von Rebstöcken, manchmal auch Aprikosenbäumen (glaube ich wenigstens) und Kirschenbäume sahen wir auch viele Pferdefarmen und in einem Fall sogar eine Straussenfarm und ein wütend gewordener Esel.

Zur Landschaft: Nach den langen Uferpromenaden und den Sandstränden sind wir nun mittlerweile in einer Art Voralpen-Vegetation angelagt. Je länger desto mehr durchfahren wir Wälder und ĂĽberqueren wieder FlĂĽsse in denen auch richtig viel Wasser fliesst. Die Pinien haben den Tannen oder tannenähnlichen Bäumen Platz gemacht. Auch hier und heute sind viele Ortschaften bekannt von der Weinflasche, so zum Beispiel „Chateaux neuf du Pape“

Stichworte zum Tag:

Strassenverhältnisse:
Die Strassen sind in der Zwischenzeit wieder recht gut ausgebaut. Schlaglöcher gibt es noch vorwiegend in den Dörfern und in der Nähe von Baustellen. Entsprechend den Erwartungen waren heute kaum nennenswerte Übergänge zu passieren.

Wetterverhältnisse:
Ausser dem Mistral ein weiterer sehr schöner Tag. Keine Wolke, nur Sonne und nochmals Sonne. Dank des Mistrals auch eine einigermassen vernünftige Temperatur (der Vorteil des Mistrals)

Besondere Erlebnisse:
Fahren im Windschatten war heute angesagt. Wer es nicht kann, hatte heute Gelegenheit dies ausfĂĽhrlich zu ĂĽben.

Statistik:
Heute sind wir während 7 Stunden und 39 Minuten 191.5 KM gefahren. Entspricht einem Durchschnitt von 25.0 KM/h.

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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