Spätestens für den frühen Nachmittag plante das Niederschlagsradar den Vorbeizug von Gewittern in der Gegend.
Für die Hinfahrt war es endlich nicht mehr so heiss, vielleicht etwas schwül. Ich wählte so ziemlich den kürzesten Weg, ohne Rücksicht auf Radwege und kleine Strässchen.
Die meisten Sonnenblumen sind verwelkt, die Kernen werden immer grösser und damit die Köpfe auch immer schwerer. Kaum noch eine Blume, die aufrecht dastehen kann.
Ich rollte über das Birrfeld, dann hinunter ins Reusstal, nach Bremgarten.
Selbst wenn die Hitzewelle vielleicht für den Moment etwas abebbt, vorbei ist das Badewetter noch lange nicht. Wir sind ja immer noch mitten im Sommer.
Als ich wenig später am Flachsee vorbei fahre nehmen die Bedenken wieder zu, ob ich heute die ganze Runde trocken fahren kann.
Die Sonne zeigt sich dann während des Mittagessens, unter Kastanienbäumen, doch wieder.
Auch den Rückweg kann ich noch trocken starten. Doch ich habe die Reussebene noch nicht überquert, als bereits erste Regentropfen fallen. Dick und schwer klatschen sie vom Himmel herunter. Die Fahrt hinauf nach Muri im leichten Nieselregen. In der Gegend von Boswil ist der Spuck schon vorbei, in Wohlen scheint die Sonne und in Othmarsingen sind auch die Kleider schon wieder trocken.
Am untersten Ende des Bünztales, bei Möriken, habe ich einen schönen Blick ins Aaretal. Nicht weit weg, vielleicht über Aarau, scheint sich schon der nächste Schauer zu entladen. Ich versuche dem mit einer Fahrt über das Birrfeld, statt durch das Aaretal, zu entkommen.
Es gelingt. Ich komme trocken zu Hause an.
Zum Mittagessen nach Ottenbach
Nur noch wenige aufrechte Sonnenblumen
Badewetter
Am Flachsee bei Bremgarten


Schreibe einen Kommentar