Nach dem verregneten Wochenende zeigte sich das Wetter heute wieder von der besten Seite. Gerade zur richtigen Zeit, um mit den neuen Gäste die Woche unter einem fast wolkenlosen, blauen Himmel starten zu können.
Nach einem ersten Blick auf das schneeweise Dörfchen Mojacar am Ende der Sierra Cabrera, bogen wir ins Landesinnere ab. Stetig etwas aufwärtssteigend gelangten wir bald an den Fuss der Bergkrete von Cariatiz.
Nach ein paar Kurven und ein paar zusätzlichen Höhenmetern durch ein paar Dörfer, gelangen wir an den Fuss der Krete. Die e-Bikes beginnen zu schnurren, die Bio-Bikefahrer zu schwitzen. Steil geht es hinauf, bis wir den Blick in die nächste Geländekammer frei bekommen.
Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es an der Fernsicht liegt, oder ob in der Sierra Nevada tatsächlich kein Schnee mehr liegt. Die hinterste noch knapp sichtbare Krete, etwas links unter dem hellen, linken Wolkenband, müsste die Sierra Nevada sein.
Bald geht es weiter, zuerst hinunter, später wieder leicht ansteigend zum El Pilar hinauf. In Lubrin nehmen wir dann wie üblich unseren Mittagsluch aus dem Rucksäckchen.
Ein paar weitere Geländewellen und wir können es bereits die Kügelibahn hinunter sausen lassen. Es folgt das Valle del Este mit dem Golfplatz, dann die Gemüseebene hinunter nach Garrucha.
Ich führe diese Woche eine Gruppe, zusammengesetzt mit Radfahrern die auf Elektro-Rennvelorädern unterwegs sind und Radfahrern auf „normalen“ Rädern ohne elektrischen Antrieb. Gegen Ende der Tour ist mir plötzlich aufgefallen, dass ich heute fast keine Fotos gemacht habe. Es war für mich irgendwie ungewohnt, mit einer Mehrheit von E-Bikes unterwegs zu sein, dabei ging das Fotografieren „vergessen“.
Mojacar-Cariatiz-Lubrin-El Pocico-Valle del Este-Mojacar
Blick nach Cariatiz
von Cariatiz Richtung Sierra Nevada


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