Königsetappe über den Virgen

Passhöhe Virgen

Eine weitere Runde, die jeweils von den Gästen wegen der vielen Abwechslung trotz der anstrengenden Strecke, viel Lob erhält. Das GPS registrierte 131.9 KM und 2486 Höhenmeter.

Nach dem gestrigen Ruhetag stand heute die längste Rundfahrt und erst noch mit den meisten Höhenmetern an. Zu dem wurde vom meteorologischen Dienst eine Wetterwarnung wegen starken Windes ausgegeben.

Wir starteten bei fast völliger Windstille aber doch recht trüber Sicht. Bald ging es ins Landesinnere. Wir kurbelten als erstes den Bedar hinauf. Eine Strecke, etwa zehn Kilometer lang, mit unterschiedlichen, teils recht heftigen Gefällen.

Am Bedar, während der Auffahrt zur Passhöhe

Üblicherweise hat man während der Auffahrt immer wieder den Blick hinunter zum Meer. Doch heute verschwamm der Horizont im Dunst. Dafür fuhren wir durch ein Meer von gelb blühendem Ginster.

Während der Abfahrt an den Fuss des El Pilar, spürten wir erste Windböen. Vielleicht auch noch ein bisschen Rückenwind auf die Höhe des El Pilar hinauf. Es folgt danach wieder eine Abfahrt und gleich anschliessend eine Fahrt hinüber nach Uleila del Campo, an den Fuss des Virgen. Da half der Rückenwind spürbar mit.

Während der Auffahrt auf den Virgen

Während der Auffahrt auf den Virgen befanden wir uns grösstenteils im Windschatten des Berges. Auch hier die Sicht über die Ebene, über die wir vorher von links nach rechts durchgefahren waren, reichte kaum bis an die parallel verlaufende Sierra Alhamilla hinüber.

Passhöhe Virgen

Als wir für die letzten Kilometer bis zur Passhöhe hinauf die Seite des Berges wechselten, gab es dann doch noch ein paar weitere Windböen.

Die Passhöhe selber ist recht langgezogen und auch etwas hügelig. Bald können wir es aber gut zehn Kilometer in die Tiefe sausen lassen.

Aber auch diesmal machen wir bei der Sicht auf den Marmorabbau einen Fotohalt.

Marmorabbau während der Abfahrt vom Virgen

Nach der Abfahrt hinunter nach Albanchez stärken wir uns mit unseren Sandwiches, Riegeln, Cola und anderen Getränken. Gut die Hälfte der Kilometer sind gefahren und etwa drei Viertel der Höhenmeter haben wir auch schon in den Beinen.

Nichts desto trotz erwartet uns nach dem Aufstehen vom Mittagstisch schon der nächste Hügel, nochmals etwa sieben Kilometer, aber wenigstens nicht mehr sehr steil.

Noch zwei weitere, kleinere Hügel folgen. Ich schiesse ein letztes Foto von der Gegend um La Rambla Aljibe.

Blick nach La Rambla Aljibe

Seit dem Mittagessen hatten wir in den Hügeln kaum Wind abbekommen. Erst als wir nach La Rambla Aljibe zur Abfahrt in Richtung mehr abbiegen, da ist der Wind wieder da. Meist als Seitenwind, später als Rückenwind.

Die letzten paar hundert Meter fahren wir noch am Meer entlang. Nicht ganz überraschend überschlagen sich die Wellen am Ufer. Mehrere weissen Linien von Schaumkronen bilden sich entlang dem Ufer. Glück für uns, dürfen wir diese letzten Meter noch mit kräftigem Rückenwind ins Hotel zurückfahren.

Königsetappe über den Virgen

Königsetappe über den Virgen

Am Bedar, während der Auffahrt zur Passhöhe

Am Bedar, während der Auffahrt zur Passhöhe

Während der Auffahrt auf den Virgen

Während der Auffahrt auf den Virgen

Passhöhe Virgen

Passhöhe Virgen

Marmorabbau während der Abfahrt vom Virgen

Marmorabbau während der Abfahrt vom Virgen

Blick nach La Rambla Aljibe

Blick nach La Rambla Aljibe

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert