Diese Woche beginnt schon am Morgen mit angenehmen Temperaturen, absoluter Windstille und wolkenlosem Himmel. Noch besser kann das Wetter selbst hier in Andalusien nicht sein.
Wir verlassen bald die Küstenstrasse, fahren ins Hinterland, meist etwas wellig steigend, bis auf die letzten Kilometer nach Cariatriz hinauf, wo eine richtig steile Rampe auf uns wartet. In den letzten Jahren wurde hier an dieser Strasse stark verbessert, ein neuer Belag lässt fast die Steilheit der Strecke vergessen.
Von dieser Stelle könnte man eigentlich zur Sierra Nevada hinüber sehen. Die Distanz dürfte um 200 KM liegen. Ich bin mir nicht sicher, ob einfach die Sichtweite nicht reicht, oder ob es allenfalls zu wenig Schnee in der Höhe hat, damit sich das Gebirge besser am Horizont von den übrigen Hügeln unterscheidet.
Wir lassen es kurz hinunter sausen und gelangen dann auf die Strasse zum Pilarpässchen. Jetzt treibt auch die Hitze den Schweiss aus den Poren. Der fehlende Wind, lässt die Wärme so richtig in dem kesselartigen Aufstieg zu dem Pässchen liegen.
Auf dem Pilarpässchen überfahren wir für heute auch den höchsten Punkt. Wir können es gleich nach Lubrin hinunter laufen lassen und genehmigen uns dort den Mittagslunch.
Bald geht es weiter. Eine kurze Strecke welliges auf und ab, bis wir am oberen Ende der Kügelibahn, auch ein interner Begriff, für eine recht schöne, kurvenvolle, Abfahrt, hinunter nach Antas ankommen.
Weiter geht es bergab am Golfplatz von Vallee del Este vorbei und anschliessend noch die grosse Ebene mit viel Gemüseplantagen, bis wir uns in Garrucha den Schlusstrunk am Meer genehmigen können.
Mojacar-Cariatriz-Lubrin-Mojacar
Blick von Cariatriz in Richtung Sierra Nevada
Vom El Pilar-Pässchen
Mittagshalt in Lubrin


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