Ins kalte Hinterland

Das Meer schäumt

Glücklicherweise behielt der Wind seine Richtung während des Tages. So konnten wir nach der Rückkehr aus dem kalten Hinterland, wenigstens auf den letzten Kilometern des Weges fast wie eine Belohnung für all den Gegenwind und die Seitenböen von einem zügigen Rückenwind entlang der Küste profitieren.

Noch wühlt der Wind das Meer auf, noch bläst er kalte Luft der Küste entlang nach Süden. In der Nacht hat es wohl geregnet. Das hielt uns aber nicht von einer Rundfahrt ins Hinterland ab. Mit der Fahrt über Land und zwischen die ersten Hügel, liess der Wind etwas nach. Sogar einzelne Sonnenstrahlen warfen einen Schatten unserer Räder auf die Strasse.

Mittagessen in Zurgena, etwa in der Hälfte der Strecke. Wir nehmen Platz im Restaurant, wo ein gemütliches Cheminefeuer brennt. Doch bald ist unsere Pausenzeit um. Wir müssen noch die einzige nennenswerte Höhe für heute überwinden, bevor es nochmals das Pässchen hinunter durch die Orangenplantage geht.

caption id=”” align=”aligncenter” width=”800″Allee irgendwo unterwegs Allee irgendwo unterwegs/caption

Anschliessend geht es weiter. Streckenweise entlang der Autobahn, ein paar heikle Abzweigungen dürfen wir auf keinen Fall verpassen, dann durch das Valle del Este und den Golfplatz nach Garrucha ans Meer hinunter. Ein paar heftige, seitliche Windböen und ein paar grobe Strassenschwellen und Schlaglöcher sind zu überstehen. Doch dann haben wir den Wind endlich wieder im Rücken.

caption id=”” align=”aligncenter” width=”800″Das Meer schäumt im Wind Das Meer schäumt im Wind/caption

Der Wind peitscht das Meer immer noch ziemlich schaumig an die Küste. Doch wir lassen uns von ihm rasch zurück ins Hotel stossen. Genehmigen uns aber zum Ende der Fahrt und nach all den Anstrengungen und der Kälte noch einen warmen Apfelkuchen im Restaurant.

caption id=”” align=”aligncenter” width=”800″Ins kühle Hinterland Mojacar-Vera-Ballabona-Zurgena-Orangenplantage-Antas-Valle del Este-Mojacar/caption

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Als Aargauer unterwegs