Ich beginne die heutige Runde mit einer Fahrt zu den Feldern des Wasserschlossreis.
Bei meiner letzten Durchfahrt vor ein paar Tagen standen noch einzelne hohe Grasbüschel im Reisfeld. Diese wurden die allermeisten nun entfernt. Zudem ist nun auch das Wasser verdunstet. Die Pflanzen stehen nun fast im Trockenen. Sind das Zeichen, dass bald geerntet wird?
Ich mache einen Bogen hinüber zur Limmat und fahre anschliessend weiter das Aaretal hinunter. Die Bise ist als Gegendwind gut spürbar. In Döttingen wende ich heute, aber nicht ohne noch einen Blick auf den Klingnauer Stausee zu werfen.
Für den Rückweg versuche ich heute einen neuen Weg. Ich bleibe auf der westlichen Seite der Aare. Der offizielle Radweg der Radroute 8 (Aare-Route) führt ebenfalls hier entlang. Der biegt dann aber plötzlich ab, in Richtung Böttstein, hoch über der Aare.
Ich bleibe unten, fahre der Aare entlang. Die Gräwelstrecke wird plötzlich zu einem Plattenweg, mehr einem schmalen Dammweg, direkt neben der Aare.
In der Nähe der Beznau erreiche ich wieder einen normalen Weg, erreiche Villigen und etwas später das Villigerfeld.
Zum Schluss der Runde fahre ich noch eine kleine Schlaufe in Richtung Mönthal hinauf, bevor es bald wieder zurück ins Aaretal geht.
Heute fahre ich unter der Eisenbahnbrücke über die Aare und staune wieder einmal, wie wenig Wasser diese führt.
Normalerweise sind die Felsplatten höchstens ansatzmässig erkennbar. Ich mag mich nicht erinnern, schon jemals so einen tiefen Wasserstand gesehen zu haben.
Eine Suche bei Google gibt denn auch Auskunft, dass die Aare aktuell ganz in der Nähe des historisch tiefen Wasserdurchflusses von 190m3/sec bei diesem Messpunkt angelangt ist. Dieses historische Tief wurde 1949 gemessen.
Aaretal, Klingnauer Stausee, Villigerfeld
Wasserschlossreis
Klingnauer Stausee
Apfelernte, die helle Sorte
Apfelernte, die rote Sorte
Aaretal bei Brugg


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