Noch schien die Sonne, der Himmel wurde aber je länger desto mehr von einer Wolkenschicht überzogen. So zögerte ich denn nach dem Mittagessen nicht lange, bis das Rennrad auf der Strasse stand.
Wieder am Wasserschloss vorbei über die Reuss nach Gebenstorf. Ab dann blieb ich auf der sonnigeren Seite der Reuss.
Bei der Wegfahrt von zu Hause, glaubte ich, der Wind wehe aus westlicher Richtung. Vielleicht hatte ich mich getäuscht, denn im Reusstal hatte ich fast immer Gegenwind.
Kurz nach Niederrohrdorf hat man einmal einen schönen Blick, das Reusstal hinauf; heute reichte die Sicht wieder bis zu den Alpen.
War da vielleicht gerade der Föhn am Zusammenbrechen? Könnte das allenfalls der Grund für den heutigen Wind sein? Zumal er ja eher aus der südlichen Richtung zu blasen schien.
Ich kurbelte weiter, bis nach Bremgarten hinauf, wendete dort und fuhr auf der anderen Seite der Reuss wieder zurück. Mittlerweile war der Himmel vollständig von Wolken zugedeckt. Ich musste als nicht mehr nach einer „Route an der Sonne“ suchen.
Als ich nach Mellingen auf das Birrfeld mit seiner grossen, weiten, offenen Fläche hinauf fuhr, blies auch der Wind wieder aus westlicher Richtung. So hatte ich mich also nicht getäuscht und wir befanden uns wieder einmal am Rande eines zerfallenden Föhngebietes.
Reusstal auf und ab – Birrfeld
Blick das Reusstal hinauf bis zu den Alpen
Unterwegs im Reusstal


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