Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Virgen
Virgen

Zum ersten Mal ĂĽber den Virgen

Der „Puerto de la Virgen“, ein Pass mit 1070 Meter ĂĽber Meer, befindet sich ganz in der Nähe unseres Radgebietes. Ich durfte ihn heute zum ersten Mal mit einer Gruppe ĂĽberqueren. Etwas kritisch könnte die Höhe mit 1070 Metern sein. Da kann es selbst in Andalusien um diese Jahreszeit eventuell noch kĂĽhl sein. Das war eigentlich auch der Hauptgrund, dass wir unseren Ruhetag um einen Tag verschoben hatten. Wir wollten besseres und wärmeres Wetter abwarten.

Virgen

Virgen

Noch steht er vor uns in der Sonne. Doch die Regenwolke hinunter uns schiebt sich langsam immer näher heran. Der Schatten, vorerst noch ganz am Fusse des Virgen, wird den grössten Teil unserer Bergstrecke bedecken, bis wir mit unseren Rädern den Aufstieg beginnen können. Die Auffahrt ist mit Steigungen zwischen fünf und sieben Prozent noch mild. Wir kommen zügig um die vielen Kuren herum. Doch es wird auch rasch kühler. Auf der Passhöhe bleibt nicht viel Zeit. Wir ziehen unsere Windstopper über und sehen, dass die Niederschläge auf dem Hügel neben an herunterkommen.

Abfahrt vom Virgen

Abfahrt vom Virgen

Unsere Abfahrt wie immer, sehr zügig. Teilweise sogar an der Sonne. Die Abfahrt gibt aber auch ab und zu den Blick frei auf das dahinter und darunter liegende Gelände. Manchmal kommt es mir vor, als ob ich auf einer Zick-Zack-Bahn in die Tiefe fahren würde. Derart viele Kurven und Engnisse sind zu passieren.

Das Mittagessen nehmen wir heute im Restaurant ein. Die Füsse und vor allem die Finger brauchen jetzt ein bisschen Wärme.

Danach geht die Fahrt noch über ein paar kleinere Gegensteigungen hinunter nach Albox. Ich freute mich schon, dass wir die Wetterfront doch noch ausgetrickst hatten. Ich war noch selten so dankbar für den kräftigen Gegenwind, der uns die Niederschläge bis jetzt fernhielt.

Beim Aufstieg von Zurgena, die letzten acht Kilometer, da mussten wir allerdings nochmals etwas GlĂĽck haben:

Unsere Angstwolke des Tages

Unsere Angstwolke des Tages

Tiefhängend und schwarz lag sie über unserer letzten Rampe. Der Gegenwind und Seitenwind nach wie vor ziemlich kräftig. Nach den acht Kilometern Steigung konnten wir endlich die Richtung wechseln, ostwärts, ans Meer zurück. Zwar noch mehr Gegenwind, ein paar Kilometer lang sogar auch feuchte Strassen, doch das war dann zum Glück alles. Bei der Einfahrt zum Hotel lachte bereits wieder die Sonne zwischen Palmen und hinter weissen Wolken hervor.

Ankunft im Hotel

Ankunft im Hotel

Das war vielleicht knapp. Doch insgesamt hat die Strecke den Gästen recht gut gefallen. Auch mir, so kam ich wieder einmal über einen unserer höchsten Pässe in der Gegend.

Königsetappe über den Virgen

Mojacar-Turre-Los Castagnos-Sorbas-La Mela-Uleila-Virgen-Albanchez-Albox-Arboleas-Zurgena-Orangenplantage-El Real-Vera-Gartensträsschen-Garrucha-Mojacar


 

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bewoelkt_mit_einzelnen_Sonnenabschnitten

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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