Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Rundfahrt: Bözberg – Kaisterberg – Laufenburg

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Mein Ausflug sollte heute wieder einmal in den nördlichen Teil des Aargaus führen. Die Wetterprognosen liessen erwarten, dass dort noch am ehesten mit trockenen Strassen zu rechnen sei, zudem fehlen mir auch aus dem nördlichen Aargau noch ein paar Gemeinden in meiner Fotoserie.

Nach feinen Schnee-/Graupelschauern am Vormittag schien es tatsächlich, dass sich das Wetter auf der anderen Seite des Bözbergs von der freundlicheren Seite zeigen wollte. Nach dem Mittagessen begann ich die sonntagnachmittägliche Ausfahrt mit einer Aufwärmrunde über Villnachern und Umiken, um dann anschliessend in die Passstrasse zum Bözberg hineinzufahren. Noch waren die Strassen nass, auf dem Bözberg lagen letzten Resten von Schnee. Doch die Abfahrt hinunter ins Fricktal konnte ich auf einer ziemlich trockenen Strasse, aber in eiskaltem Fahrtwind absolvieren.

Meinen ersten Fotohalt fĂĽr heute hatte ich in Hornussen geplant. Meine Sujet’s, Gemeindeverwaltung, Kirche, Brunnen und ein Restaurant hatte ich bald zusammengesucht. Doch wenn man in Hornussen schon mal den Fotoapparat in der Hand hält, musste ich mir auch mal die riesige Hornisse auf dem Kreisel eingangs Hornussen etwas genauer anschauen. Leider waren die Belichtungsverhältnisse heute Nachmittag sehr schwierig.

Anschliessend musste ich wieder für Wärme in den Händen und den Füssen besorgt sein. Nach einer zügigen Fahrt durch Frick gelange ich später nach Oeschgen, eine weitere Gemeinde im Kanton Aargau.

Mein GPS, immer darauf bedacht, mich auf dem kürzesten Weg zur nächsten Station zu leiten, lockte mich über einen sehr steilen Hügel hinauf. Das machte zwar auch sehr warm. Doch auf der anderen Seite ging es dann mindestens so steil wieder hinunter, bevor ich dann auf die Strasse zum Kaisterberg hinauf einschwenken konnte. Nach einer zügigen Abfahrt, sogar durch eine Spitzkehre, hinunter nach Kaisten, war ich bereits bei meinem dritten Fotohalt angekommen.

Nach Kaisten hatte ich mir noch Laufenburg fĂĽr einen Fotohalt vorgesehen.

Fährt man nach Laufenburg fällt einem bald einmal der Turm der Ruine Laufenburg auf. Auch in der Nähe der Kirche befinden sich noch Ăśberreste aus frĂĽheren Zeiten. Mit dem Rennrad quäle ich mich durch die Altstadt. Heute sind alle Strassen aufgerissen, keine Belag auch kein Kopfsteinpflaster, aber auf Schritt und Tritt bekommt man den Eindruck, dass diese Stadt vermutlich mal ein grösserer Handelsplatz gewesen sein könnte. Auch unten am Rhein hat es Anzeichen aus frĂĽheren, vielleicht bedeutsamen, Schiff- und Fährtätigkeiten. Ein Blick zu Wikipedia bestätigt dies denn auch. Ich glaube, ich muss da vielleicht zu einer wärmeren Jahreszeit nochmals hin, um mir das Städtchen etwas genauer anzuschauen. FĂĽr heute begnĂĽge ich mich mit meinen Fotos des Rathauses, eines Brunnens, der Kirche und einem Blick auf den „Gasthof Meefräulein“.

Anschliessend muss ich für die Wärme in meinen Fingern und den Füssen wieder besorgt sein. Die Fahrt rheinaufwärts, um die Einmündung der Aare bei Koblenz und weiter bis nach Hause muss zügig erfolgen, will ich noch vor der Dunkelheit zu Hause sein.

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Heute auf dem Rad
Fahrrad

Rennrad

71.1KM

749 HM
03:10 H

Nachmittag
stark_bewoelkt

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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