Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Ein Tag in Innsbruck

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Heute Morgen erwachten wir mitten in der Nebeldecke. Während der Nacht hatte es oft geregnet und auf gut 1’100 Meter ĂĽber Meer hatte sich auch die Nebeldecke hinaufgezogen. Es wĂĽrde kaum etwas werden mit einer längeren Wanderung. So benĂĽtzten wir den heutigen Tag, mal ins Inntal hinunter, in die Hauptstadt des Tirols, nach Innsbruck, zu fahren.

Vor einigen Jahren hatten wir schon mal die Gelegenheit auf einer Durchfahrt, die Innenstadt kurz zu besuchen. Das wollten wir heute etwas ausgiebiger und tiefgrĂĽndiger nachholen.

Allen Sehenswürdigkeiten voran, gehört da natürlich das goldene Dachl dazu. Ein Dach, das tatsächlich einen Prunkerker mit 2657 feuervergoldeten Kupferschindeln deckt. Es wurde 1500 im Auftrag von Kaiser Maximilian dem I. erstellt. Das Gebäude war die Residenz der Tiroler Landesfürsten Friedrich dem IV. und Sigmund dem Münzreichen. Seit einigen Jahren ist es das Prunkstück der Stadt. Heute ist darin ein Museum untergebracht, das vor allem das Leben und Wirken von Maximilian dem I. beschreibt (Maximilianeum). Es lohnt sich auf jeden Fall hier mal hinein zu hören. Viele, vielleicht auch unbekannte Details, kommen da zu Tage, oder werden mindestens wieder einmal aufgefrischt.

Wir liessen es uns nicht nehmen, und stiegen auch die 148 Stufen des Stadtturmes hinauf, um einerseits mal einen Blick ĂĽber die Innenstadt von Innsbruck mitzubekommen, aber andererseits auch das goldene Dachl, von oben, anzusehen. Imponierend.

Nach soviel Kultur und Geschichte wurde es langsam Zeit, sich im nahen Café Sacher zu stärken. Was wir uns da bestellt haben, muss ich ja wahrscheinlich nicht separat erwähnen.

Leider kippte das Wetter im Verlaufe des Nachmittags wieder auf die schlechte Seite. Die Zeit des Gewitterregens verbrachten wir im riesigen Kaufhaus / Shopping-Center zwischen Marktgraben und Anichstrasse.

Auf dem Weg zurĂĽck zum Bahnhof schlenderten wir dann noch am Triumphbogen vorbei.

Weitere Fotos aus unseren Ferien in Reith bei Seefeld

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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