Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Dem Rhein entlang, 2. Teil

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Eigentlich sollte die heutige Fahrt die Fortsetzung vom letzten Samstag werden. Doch in der Zwischenzeit hatte ich mir in den Kopf gesetzt auf jeder Fahrt bis auf weiteres mindestens tausend Höhenmeter zu fahren. Deshalb fuhr ich nicht einfach der Aare entlang bis zum Rhein hinunter, sondern suchte mir einen etwas komplizierteren Weg über den Bözberg ins Fricktal hinunter bis nach Bözen. Ab dann ging es dann richtig los: Die Doppelbuckel der Ampferenhöhe, die relativ flache Anfahrt von Mönthal auf die Bürersteig und etwas später dann die kurvige Strasse auf den Rotberg hinauf. Das reichte zwar noch nicht für die 1000 HM, aber fürs erste war ich vorerst zufrieden. Fahren will ich ja auch noch. Ab Böttstein dann auf dem kürzesten Weg an den Rhein hinunter zum ersten Geocache.

Vater Rhein ist sein Name und liegt an einem Spazierweg, ein paar Meter über dem Rhein. Anscheinend eine der wenigen Stellen, wo der Rhein überhaupt über Stromschnellen fliesst. Ein schöner Aussichtspunkt, mit Tisch und Bänklein, gerade richtig für einen kurzen Halt.


Ăśber den Stromschnellen am Rhein

Anschliessend dann weiter nach Zurzach. In der Nähe des Bahnhofes wäre noch ein Versteck, im Gärten des dortigen Schlosses. Ich verzichtete auf eine Suche, da ich das eher mühsam fand mit dem Renner über tiefe Kieswege zu fahren. Werde das Versteck vielleicht mal bei einem sonntäglichen Ausflug abholen.

Ebenfalls das Versteck am Achenberg liess ich liegen. Mein GPS wollte mir einen riesigen Umweg zum Geocache aufzwängen. Das bedeutet meistens, dass der kürzere Weg Naturstrasse ist, also eher etwas für das Mountainbike. Spare mir deshalb auch dieses Versteck für später auf.

Das Entdecken des letzten geplanten Versteckes für heute, der Flugplatz Endingen war gut beschrieben, Kinderspielplatz in der Nähe, Grillplatz ebenfalls, tönte so richtig unschuldig und einfach. Die Hinfahrt entwickelte sich aber zu einem Hammer. So was von steiler Rampe gibt es nur selten. Das GPS suchte den Weg durch die Quartiere von Endingen bis zum Waldrand hinauf. Die angezeigte Restdistanz wollte einfach nicht kürzer werden. Die Strasse wurde immer steiler. Aber ich schaffte es, vermutlich dank der geteerten Strasse und damit auch ohne Rutscher des Hinterrades, ohne anzuhalten oder gar abzusteigen bis ganz oben hinauf.


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Das Versteck war rasch gefunden. Das öffnen der Dose war die nächste Ăśberraschung. In der Dose befand sich ein Travel Bug, namens Argovia. Normalerweise habe ich bis jetzt solche „Reisekäfer“ immer liegen lassen, doch heute, mit diesem Namen? Ich denke ein wĂĽrdiger Anfang, mich kĂĽnftig auch um Travel Bugs zu kĂĽmmern.

Nach dieser gewaltigen Rampe hatte ich es nicht mehr nötig, auf zusätzliche Höhenmeter zu achten und konnte auf dem direktesten Weg nach Hause fahren.

Noch ein Wort zum Vogelnestchen: Seit mehreren Wochen fahre ich immer wieder am Geocache namens „Little Star“ vorbei. Schon ein paarmal wollte ich das kleine Ding heben und habe es noch nicht gefunden. Andere scheinen da MĂĽhe mit dem Mikro-Versteck zu haben. Bei der heutigen Suche, bei der Vorbeifahrt zwischen BĂĽrersteig und Rotberg, habe ich dann dieses Vogelnest entdeckt. (Leider ohne Micro-Cache darin)

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Heute auf dem Rad
Fahrrad

Rennrad

76.5KM

1238 HM
03:29 H

Nachmittag
bewoelkt_mit_einzelnen_Sonnenabschnitten

Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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