Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Nur noch rund drei Wochen

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… bis zur Abfahrt auf meine diesjährige Fernfahrt. Sie fĂĽhrt ja von ausserhalb Paris ĂĽber Nizza nach Rom. Höchste Zeit nebst dem Training auch mal auf die Highlights der Strecke zu schauen. Unser Veranstalter, Philipp’s Bike Team hat nebst erschreckenden Höhenprofilen auch noch ein paar Angaben zu den einzelnen Streckenabschnitten mitgeliefert.

Mein erster Eindruck aus der LektĂĽre der Streckenbeschreibungen:

  • Die ersten paar hundert Kilometer werden wir uns vor allem im Tal der Loire aufhalten, vorbei an schönen Schlössern und durch Waldgebiete radeln. Die anfänglich flachen Etappen werden dann laufend welliger, wechseln zu einem laufenden Auf und Ab. Wir gelangen in das Zentralmassiv.
  • Das Auf und Ab wird immer heftiger, es werden HĂĽgel und Pässe daraus, während wir uns immer noch der Loire entlang bewegen und grandiose Landschaftsbilder an uns vorĂĽberziehen.
  • Bald ist das Rhonetal erreicht und sogar durchfahren. Wir kommen ein zweites Mal in die Berge, dorthin wo auch die Tour de France Geschichte schreibt.
  • Während der siebten Etappe ĂĽberqueren wir die Cime de la Bonette. Mit 2802 Metern ĂĽber Meer, die höchstgelegene Alpenstrasse in Europa.
  • Mit einer anschliessenden Abfahrt von ĂĽber 100 Kilometern, mit nur vereinzelten Gegensteigungen, verlassen wir die Seealpen und werden uns in Nizza einen Ruhetag gönnen.

Der zweite Teil der Fahrt

  • … beginnt deutlich ruppiger. Wir fahren aber mehr oder weniger dem ligurischen Meer entlang und teilweise auch auf den Spuren des Radklassikers Mailand-San Remo.
  • Weiter in die teils giftigen Rampen am gebirgigen KĂĽstenstreifen der Cinque Terre. Entschädigt sollen wir aber immer wieder vom Anblick malerischer Dörfer und dem Blick auf riesige Hafenanlagen werden.
  • Der schiefe Turm von Pisa in der Toscana (endlich mal ein paar flache Kilometer), verschiedene mittelalterliche Städte ziehen an uns vorbei. Wobei auch ein Besuch zum Beispiel in Monteriggioni, vor Siena, nicht auszuschliessen ist.
  • Wir durchfahren Gegenden die man eher von der Weinetikette oder der Schnapsflasche her kennt. Wie zum Beispiel Montalcino (Brunello). Eine der schönsten Renaissance-Städte in der Toscana, Pienza, werden wir ebenfalls besuchen.
  • Nach der Toscana folgt Umbrien und später Latium. Auch hier viele weitere sehenswerte Städte.
  • Nach einer letzten Auffahrt gibts dann eine längere Abfahrt, vorbei an einem gut erhaltenen Amphitheater aus römischer Zeit, hinunter im stets starken Gegenwind, ans Meer.

Während ich mir vom französischen Teil der Fahrt aus früheren Fernfahrten oder Ferienwochen mit der Familie ungefähr ein Bild machen kann, ist der italienische Teil der Strecke, spätestens östlich von Genua, absolutes Neuland.

Damit wir uns vielleicht etwas besser vorstellen können, wo die Fahrt durchfährt, habe ich die Zwischenhalte (08.02.2015: Link entfernt), vorerst mal auf einer Karte eingetragen. Selbstverständlich auf einer GoogleMap, wie das hier ja langsam zum Standard zu werden scheint. (Musste leider etwas tricksen, bis es funktioniert hat. Aber ich glaube, man kommt schon draus. Sonst schauen Sie mal, was unter den beiden blauen Dreiecken zum Vorschein kommt?)

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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