Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

11. Etappe; Col de la Madeleine und Megève

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Wie üblich fuhren wir in der Gruppe in gemeinsamer Fahrt an den Fuss des Col de la Madeleine (La Chambre). Anschliessend gings einzeln oder in Gruppen auf den Col hinauf. Die Strasse ist recht gut und von der Steigung her absolut vergleichbar mit unseren Alpenpässen. Während etwas über 20 km überwanden wir so ca 1500 Höhenmeter. Die Passstrasse ist sehr gut angelegt. Ab und zu mal eine Spitzkehre, wonach man wieder ins Tal hinunter sehen konnte. Vieles verläuft im Wald. Immer wieder gewinnt man den Eindruck, dass hier im Winter ganz viel los sein muss.

Die letzten paar Kilometer auf den Col hatten eigentlich noch Wintersperre. Bei der Auffahrt von der südlichen Seite her, lagen ganz zu oberst noch einzelne letzte Schneereste auf der Strasse herum. Die Passhöhe selber war vom Schnee ziemlich aufgeräumt.

Die Abfahrt nach Albertville präsentierte sich im obersten Teil wesentlich feuchter. Überall Schmelzwasser auf der Strasse und noch Unmengen von Schneebergen beidseits der Strasse. Die Strasse selber ist sehr gut ausgebaut und lässt ab und zu eine längere Schussfahrt zu.

Zum Wetter: Beim Start am Morgen wie ĂĽblich kĂĽhl, dann im Aufstieg auf den Col de la Madeleine immer wieder Sonne. Auf der Passhöhe selber begann sich ein Regenguss bereit zu machen. Wir konnten dem erst noch davonfahren, wurden aber immer wieder von einzelnen fallenden Regentropfen „gestreift“. Bei der Auffahrt von Albertville ĂĽber Ugine nach Megève, durch die Schluchten der Arly, fuhren wir regelrecht hinter einem Regenguss her. Die Strassen immer nass, zeitweise einzelne Regentropfen, aber weiter nichts schlimmes. Erst beim Hotelbezug hier in Megève begann es dann zu regnen.

Zur Landschaft:
Auch heute wieder wunderbare Einblicke in die Seitentäler. Mit zunehmender Höhe auf den Col de la Madeleine hinauf, immer wieder neue, faszinierende Ausblicke auf die Berge rund herum.

Stichworte zum Tag:

Strassenverhältnisse:
Grösstenteils gut ausgebaute Strassen. Auf den Pässen und in den Skigebieten wird fleissig gebaut und ausgebessert. Wie auch auf den anderen Pässen schon, kann man auf der Strasse die letzten bekannten Grössen aus der Tour de France der letzten Jahre ablesen. Irgendwo hat doch einer geschrieben „Hopp Urs“.

Besondere Erlebnisse:
Irgend in einem Gärten standen ein paar Lamas herum. Im Moment warten wir hier im Hotel auf das Wasser für die Dusche. Rund um das Hotel wird zur Zeit gebaut. Da muss irgendwo wohl etwas in die Brüche gegangen sein.

Fun:
Die Abfahrt vom Col de la Madeleine. Ăśber 30 km „freie Fahrt“ auf ganz ordentlichen Strassen.

Statistik:
Heute sind wir während 6 Stunden und 7 Minuten 109.6 KM gefahren. Entspricht einem Durchschnitt von 17.9 KM/h. Maximale Geschwindigkeit: 65 Km.

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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