Als Aargauer unterwegs

Mit Rennrad und Gepäck auf dem Heimweg

Abschied von Spanien und den Pyrenäen

22. Mai 2017
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Radfahrt
Vormittag

schoenster_Sonnenschein

Nachmittags

schoenster_Sonnenschein

98.36KM

1800 HM
4:34 H

Canfranc Estacion – Pau, ĂĽber die Pyrenäen

Als ich vom Hotel wegfuhr, würde es wohl noch eine Weile dauern, bis die Sonnenstrahlen durch das schmale Tal herunterkämen. Dennoch verzichtete ich auf wärmende Sachen, denn der Weg ging von allem Anfang an mit 8% in die Höhe, und somit auch an die Sonne. Es wurde rasch wärmer. Es war nicht mehr weit, von 1200 auf 1600 Meter über Meer, ein paar langgezogene Spitzkehren, das Tal öffnete sich auch bald und gab den Blick frei auf die umliegenden Berge.

Das Aragon - Tal hinauf

Das Aragon – Tal hinauf

Ich passierte zwei weitere Skistationen und war bald auf der Passhöhe. Weiterlesen →

im Tal des Rio Aragon

21. Mai 2017
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Radfahrt
Vormittag

dunstig

Nachmittags

dunstig

85.51KM

1442 HM
4:46 H

Ayerbe-Canfranc Estacion, in die Pyrenäen

Canfranc-Estacion, eine Skistation auf etwa 1200 Meter über Meer, ist mein letzter Aufenthaltsort in Spanien. Es sind noch knapp 10 Kilometer und 500 Höhenmeter bis an die Grenze nach Frankreich. Dann erwartet mich Morgen eine längere Fahrt hinunter und weiter in Richtung Pau. Bei der Planung meiner Rückreise war nicht klar, wie viele der Pyrenäen-Pässe schon vom Schnee geräumt sind. Doch wenn ich aus dem Hotelfenster schaue, liegt auch auf den Höhen der Bergspitzen kaum noch Schnee herum.

Bei meiner heutigen Fahrt ging es schon bald einmal bergauf, nicht besonders steil. Eigentlich im Tal des Rio Gallego. Wohl einer der grösseren Flüsse aus den Pyrenäen. Sein Wasser fliesst unter anderem in einen Stausee, welchen man auf einer eisernen Brücke überquert.

BrĂĽcke ĂĽber den gestauten Rio Gallego

BrĂĽcke ĂĽber den gestauten Rio Gallego

Mitten im See soll es auch noch eine Insel geben, worauf sich die BrĂĽcke stĂĽtzt. Weiterlesen →

Pyrenäen in Griffnähe

20. Mai 2017
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Radfahrt
Vormittag

schoenster_Sonnenschein

Nachmittags

schoenster_Sonnenschein

99.61KM

811 HM
5:05 H

Zaragoza-Ayerbe, an den Fuss der Pyrenäen

Bin überrascht, wie frisch es am Morgen ist. Gestern gab ich noch dem Regen und der Bewölkung die Schuld, doch heute, bei strahlendem Sonnenschein, nur gerade acht Grad. Vielleicht liegt es an den Pyrenäen. Denn der Wind kam auch von Norden. Auf den Pyrenäen liegt noch Schnee. Könnte ja vielleicht so sein.

Das GPS lotste mich weiter durch Zaragoza hindurch. Heute hatte ich nicht so viel GlĂĽck mit den Radwegen wie gestern. Aber trotz Samstag hatte es dennoch kaum Verkehr auf den Strassen von Zaragoza.

Zaragoza

Zaragoza

Irgendwann gelangte ich durch den IndustriegĂĽrtel. Da staunte ich nicht schlecht, wer sich da alles verewigt hatte 🙂 Weiterlesen →

Berge vor Zaragoza

19. Mai 2017
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Radfahrt
Vormittag

etwas_Wolken

Nachmittags

einzelne_Wolken

192.62KM

894 HM
8:04 H

Teruel-Zaragoza, über vier Pässe

Der gestrige Regen hat die Luft stark abgekĂĽhlt. Das Thermometer zeigte heute Morgen in Teruel (830 Meter ĂĽber Meer) lediglich noch 4 Grad an. Bis weit in den Nachmittag waren an einzelnen Stellen am Strassenrand noch Wasserlachen zu finden. Es muss gestern mancherorts wohl heftig geregnet haben.

Weil es bald nach dem Hotel in die Höhe ging, entschloss ich mich, nicht allzu viel überzuziehen. Die Beine würden wohl genügend Wärme produzieren. Zudem schien ja auch die Sonne, bereits von allem Anfang an. Es dauerte dann aber doch bis in den Nachmittag, bis ich mich des Windstoppers entledigte.

Die ersten 50 Kilometer waren eigentlich recht eintönig. Es ging über eine Art Hochebene. Vielleicht da und dort ein Getreidefeld. Keine Bäume, meist nur ungenutztes Land. Ein paar Ruinen, ab und zu eine verwaiste Tankstelle.

Weite Leeren

Weite Leeren

Zu meiner Ăśberraschung tauchte plötzlich eine Passtafel auf. Weiterlesen →

Am Rio Turia

18. Mai 2017
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Radfahrt
Vormittag

bewoelkt_mit_einzelnen_Sonnenabschnitten

Nachmittags

wechselhaft_mehrheitlich_Regen

117.58KM

966 HM
6:29 H

Utiel – Teruel, die schiefen Ebenen

Es schien fast unglaublich, was der Wetterbericht vorhersagte. Ein strahlender Sonnenschein, makellos blauer Himmel schauten durch das Fenster im Hotel, und doch sollte es in drei Stunden regnen. Ich versuchte, möglichst rasch wegzukommen. Es wird ganz langgezogen in die Höhe gehen. Fast 70 Kilometer lang, von gut 700 Meter ĂĽber Meer bis auf 1100 hinauf. Dann sollte der „Absturz“ ins Tal des Rio Turia kommen. NatĂĽrlich merkt man das stetige Hinauffahren in den Beinen. Vor allem das stetige Auf und Ab und immer wieder höher hinauf. Aber ich kam gut vorwärts. Lange Zeit hatte ich das Gebirge vor meinen Augen und versuchte herauszufinden, wo mein Weg wohl durchfĂĽhren sollte.

Es wird regnen

Es wird regnen

Fast auf die Minute genau, fielen die ersten Regentropfen. Auf der nächsten Kuppe war klar: Es wird nass. Weiterlesen →