Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Monatsfotos 2015

Dezember: das alljährliche Highlight, die Umrundung des Zürichsees

Blick in die Glarneralpen

Blick in die Glarneralpen

Nach vielen Kilometern durch den Nebel, teilweise auch in den abendlichen, dunklen Stunden, dürfte das Highlight des Monats wohl die Umrundung des Zürichsees, bei schönstem Wetter und trotz Dezember, auch noch bei angenehmen Temperaturen sein.

Ich habe die Rundfahrt, die in den letzten Jahren ja schon fast zur Tradition geworden ist, um die Linthebene verlängert. Damit gelangte ich bis fast an den Walensee und auf der anderen Seite bis ganz nahe an die Glarner Alpen.


November: der letzte Arbeitsweg

Endingen - WĂĽrenlingen

Endingen – WĂĽrenlingen

Am 16. November fuhr ich mit dem Rad zum letzten Mal meinen Arbeitsweg. Nach zwei weiteren Wochen „Ferienbezug per Saldo“, bin in nun in den dritten Lebensabschnitt, in die Pensionierung ĂĽbergetreten. Seit dem hat sich auch meine Radfahrerei verändert. Ich fahre nicht mehr so regelmässig Rad wie davor. Ich fahre jetzt dafĂĽr mehr Rundfahrten durch unsere Gegend. Das heisst allerdings (noch?) nicht dass ich deshalb weniger mit dem Rad fahre.


Oktober: Farbige Rundfahrten nach eher nasskaltem Start in den Monat

Herbst im Surbtal

Herbst im Surbtal

Lange Zeit hatte ich befürchtet, dass es keinen schönen und vor allem farbigen Herbst geben könnte. Nass, kalt und neblig begann der Oktober. Doch mit der Zeit wurde das besser und es gelangen auf dem Arbeitsweg doch noch ein paar recht farbenfrohe Bilder.

Erwähnenswert ist sicher, dass ich in diesem Monat wieder einmal einen 200er gefahren bin. Das schöne daran war, dass ich zwar bei grauem Himmel und eher eintönigen Farben gestartet war, dass sich daraus aber im Verlaufe des Tages und mit Hilfe der Sonne, eine schöne Rundfahrt entwickelte, die immer farbiger wurde.


September: Wanderferien im Engadin, und längere Heimwege auf dem Rad von der Arbeit

Blick durch das Rosegtal

Blick durch das Rosegtal

Anfang September eine Woche im Engadin in Pontresina verbracht. Es war zeitweise sehr kalt, der Schnee lag vor der Türe. Glücklicherweise schmolz er dann meist wieder weg. Uns gelangen ein paar sehr schöne Ausflüge und Wanderungen.

Nach der Rückkehr nach Hause war es dann schon wieder Zeit für schöne Gegenlichtaufnahmen der aufgehenden Sonne während des Arbeitsweges.

Als längere Fahrt bleibt der Granfondo in Erinnerung, den ich als Heimweg von der Arbeit gefahren bin. Immerhin statt der üblichen etwa 40 KM wurden daraus dann 120 KM.


August: Ferienfahrt mit dem Rennrad und Flug mit dem Zeppelin

An einem der vielen Seen

An einem der vielen Seen

Es gibt in diesem Monat gleich zwei Highlights. Das eine ist meine mittlerweile traditionelle Radfahrt mit Rennrad und Anhänger über ein paar Alpenpässe. Diesmal erkurbelte ich in den südlichen Dolomiten ein paar tausend Höhenmeter. Ich blieb sogar ein paar Tage in Cavalese und fuhr dort ein paar wunderbare Runden ohne Anhänger.

20150820_134302

Zeppelin-Flug

Das zweite Highlight war ein Rundflug in einem Zeppelin über dem Mittelland. Mal die Gegend, durch die ich sonst manchmal mit dem Rad fahre, von oben anschauen zu können. Auch sehr schön.

 

 

 

 


Juli: Hitze, Baustellen und längere Varianten auf dem Heimweg

Zwischenhalt am ZĂĽrichsee

Zwischenhalt am ZĂĽrichsee

Viele Heimwege auf dem Arbeitsweg fahre ich nicht direkt. Das meist sehr schöne, aber auch sehr heisse Wetter verlocken zu längeren Fahrten. Nebenbei scheint dieser Monat auch jener zu sein, während dem am meisten Baustellen entstehen. Unter anderem auch jene in Baden. Sie wird meinen Arbeitsweg von nun an andauernd beeinflussen. Neue Strecken, andere Routen sind gefordert.

Von zwei längeren Ausflügen ist jener über den Ratenpass fast wie zufällig entstanden. Nach einer Fahrt an den Zugersee wollte ich nicht schon wieder durch das Reusstal oder das Seetal nach Hause fahren. So bog ich eben links ab und gelangte so auf den Ratenpass. Zwar nicht ganz zufällig, aber mindestens anfänglich ungewollt.


Juni: Der Sommer setzt sich nach einer Kälte- und Regenperiode durch

Wallfahrtskapelle

Wallfahrtskapelle

Nach einem sommerlichen Start, mit ein paar Tagen ĂĽber 30 Grad, wurde es um die Monatsmitte dann doch nochmals beachtlich kalt. Vielleicht deshalb, gibt es in diesem Monat nur wenige Fahrten ausserhalb des Arbeitsweges.

Eine gelungene Rundfahrt durch das Reusstal hinauf und das Wynatal hinunter, kann aber dennoch als Highlight des Monats erwähnt werden. Es war damals, immerhin erst am 7. Juni, sehr heiss und schweisstreibend.


Mai: Mit dem „Neuen“ unterwegs

Buuseregg

Buuseregg

Mitte Mai wurde mir mein Rennrad, mit welchem ich täglich den Arbeitsweg zurücklegte, aus der Garage beim Arbeitgeber gestohlen. Es mag Liebe auf den ersten Blick gewesen sein, dass ich mir bereits am gleichen Tag auf dem Heimweg (per ÖV) beim Velohändler ein neues Rennrad erstanden habe.

Nach einer ersten Runde ĂĽber unsere umliegenden HĂĽgel war ich immer noch hell begeistert von meinem Kauf. Das „Neue“ lag mir und meinen Beinen auf Anhieb sehr gut. So entschloss ich mich schon bald fĂĽr eine grössere Rundfahrt durch den Jura und konnte dabei so richtig Höhenmeter erkurbeln.

Das neue Rennrad (Bixs 100 sprinter) habe ich dann aber doch vor allem für Fahrten auf dem Arbeitsweg eingesetzt.


April: Der FrĂĽhling siegt ĂĽber den Winter

Unterwegs im Seetal

Unterwegs im Seetal

Nach ein paar letzten kräftigen Regenfällen, Fahrten für den Arbeitsweg über eisige Wasserlachen, feierte dann doch der Frühling mit einer wahren Blumen- und Blütenpracht seinen Sieg über den Winter. Bereits im zweiten Anlauf, gelang mir um die Monatsmitte eine schöne Rundfahrt zwischen unzähligen blühenden Obstbäumen hindurch.


März: Der Regen kam mit der Sommerzeit

Sonnenuntergang oberhalb WĂĽrenlingen

Sonnenuntergang oberhalb WĂĽrenlingen

Der Monat begann wettermässig etwas harzig. Schneeflocken und Regen waren die Begleiter während den ersten Fahrten auf dem Arbeitsweg. Doch schon am ersten Wochenende konnte ich den Granfondo bei Strava fahren. Im März waren dafür immerhin 160 KM vorgesehen. Dies bei schönstem, fast schon sommerlichem Wetter.

Auch am Abend war das Wetter oftmals noch recht warm, so dass ich der Versuchung nach Umwegen und Verlängerungen auf dem Heimweg nicht widerstehen konnte. An einem zweiten Wochenende gelang mir nochmals eine Rundfahrt über unsere Hausberge, dies abermals bei schönstem Wetter.

Auf den Arbeitswegen zur und von der Arbeit, hatte ich manche Gelegenheit, schöne Momente von Sonnenauf- und Untergängen einzufangen.

Erst mit der Umstellung von der Winterzeit auf die Sommerzeit kippte auch das Wetter. Sehr schnell, mit heftigen Winden, Schneeschauern, Dauerregen und Kälte, wie ich sie in der Häufigkeit und Intensität noch selten erlebt hatte, verabschiedete sich der März.


Februar: Eine einzige Rundfahrt

Närrische Zeit

Närrische Zeit

Es dauerte noch ein paar Tage in den Februar hinein, bis ich mich endlich von meiner Erkältung soweit erholt hatte, dass ich es wagen konnte, wieder regelmässig mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.

Von viel Kälte und Schneefälle habe ich geschrieben, aber auch davon, dass die Tage nun spürbar länger werden. Die Zeit der Dämmerung und die Zeit des Arbeitsweges beginnen sich wieder zu überschneiden. Für einen richtig schönen Sonnenaufgang oder -untergang hat es aber dennoch noch nicht gereicht.

Um Mitte Februar war ich auf der Suche nach etwas „Fasnächtlichem“. Vielleicht waren meine AnsprĂĽche nach „Lustig“ oder auch „Nachdenklich“ zu hoch. Nebst den ĂĽblichen Puppen an Häusern oder auf Wiesen als Plakathalter fand ich kaum etwas, was mich spontan zum Fotoapparat hätte greifen lassen. Was aber nicht heissen soll, dass es dieses Jahr keine fasnächtlichen Themen gab oder niemand Phantasie und Geist fĂĽr diese Zeit aufgebracht hätte. Vielleicht war auch ich an diesem Tag schlicht und einfach nicht in der richtigen Stimmung.


Januar: vom Klingnauer Stausee bis zur Erkältung

Abendlicht über Kleindöttingen

Abendlicht über Kleindöttingen

Die erste sportliche Betätigung im neuen Jahr war eine Runde Nordic Walking um den Klingnauer Stausee. Wir kamen dabei in den Genuss eines fantastischen Sonnenunterganges.

Es dürfte allerdings einer der letzten schönen Momente in unserer Gegend gewesen sein, denn die nächsten Tage und Wochen muss ich viel von Kälte, Nässe, Frost und sturmartigen Winden schreiben. Kurz nach der Mitte des Monats fange ich eine fürchterliche Erkältung ein. Ich muss  fast zwei Wochen langen mit dem öffentlichen Verkehr den Arbeitsweg zurücklegen. Aber eigentlich bin ich darob gar nicht so enttäuscht, denn rückblickend waren diese beiden Wochen sowieso die, während denen der Winter mit Schneefall, Eis und Kälte so richtig böse zugeschlagen hat.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.