Als Aargauer unterwegs

Mit Rennrad und Gepäck auf dem Heimweg

JahresrĂĽckblick 2010

FĂĽr dieses Jahr hatte ich mir ja wieder wie gewohnt die Jahresziele 50/10’000/100’000 gesetzt. 50 mal zur Arbeit mit dem Fahrrad, 10’000 Kilometer auf dem Fahrrad und 100’000 Höhenmeter auf dem Fahrrad. Alle diese drei „ĂĽblichen“ Ziele habe ich diesmal erreicht. Etwas anders, vielleicht auch anforderungsreicher oder abwechslungsreicher, war das Ziel, einmal in diesem Jahr in allen unseren 26 Kantonen mindestens einige Kilometer mit dem Fahrrad zurĂĽckzulegen.

Mal abgesehen von den beiden Kantonen Aargau und ZĂĽrich, wo ich mich sowieso sehr oft bewege, gab es genĂĽgend Kantone, die nur mit einer besonderen Routenplanung erreicht werden konnten.

So zum Beispiel der Kanton Jura. Er liegt etwas abseits, auf der nördlichen Seite der Schweiz, genau wie der Kanton Basel-Stadt eben auch. Dass ich dabei auch noch gerade den Kanton Solothurn durchfahren habe, war eher einem Zufall zu verdanken. Habe nicht gewusst, dass der Kanton Solothurn soweit von der Hauptstadt entfernt noch Enklaven besitzt.

Basel-Landschaft, auch ein Kanton angrenzend an unseren Aargau, befahre ich manchmal bei etwas ausgedehnteren Rundfahrten im FrĂĽhling, zum Beispiel ĂĽber den Hauenstein.

Ebenfalls eine besondere Routenplanung war für den Kanton Schaffhausen notwendig. Auch er liegt am nördlichen Ende der Schweiz und liegt nicht an einer der grösseren Routen. Mann muss schon dorthin wollen, um ihn zu erreichen. Ein Blick auf den Rheinfall ist aber die Anstrengung auf jeden Fall wert.

Die Vorbereitungsfahrten im Frühling, das erste Schnuppern an den Pässen, führt dann meist auch in die Voralpen. Da war zum einen die Fahrt über den Ratenpass auf die Ibergeregg, welche durch die beiden Kantone Zug und Schwyz führte. Auch eine Fahrt über den Glaubenbergpass, durch die Kantone Nidwalden, Obwalden und Luzern durfte dieses Jahr nicht fehlen.

Ein paar Kantone habe ich bei meiner Fahrt zu den Sommerferien in den Dolomiten durchquert. Bei strömendem Regen bin ich damals durch die Kantone Glarus und St. Gallen gefahren. Im Kanton Graubünden übernachtete ich im Engadin, bevor ich dann über den Ofenpass die Schweiz, bei ziemlich schönem, aber kaltem Wetter verliess.

Die Heimfahrt von den Dolomiten legte ich durch die Nordschweiz und konnte so mit einigen Umwegen auch die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und Thurgau durchqueren.

Meine mittlerweile traditionelle Herbstfahrt plante ich diesmal in der Schweiz durchzuführen. Als Ausgangspunkt wählte ich Andermatt, so ziemlich mitten in den grösseren Alpenpässen. Eine Rundfahrt über Furka, Nufenen und Gotthard brachte mich durch die Kantone Uri, Wallis und das Tessin. Am zweiten Tag, mit der überquerung des Sustens und des Brünigs, habe ich dann auch noch ein paar Kilometer im Kanton Bern zurückgelegt.

Somit blieben nur noch Strassen in vier Kantonen der westlichen Schweiz, die meinen Renner noch nicht getragen hatten. An einem wunderbaren Herbstwochenende setzte ich mich deshalb frĂĽhmorgens in den Zug nach Freiburg. Ich ĂĽberquerte das Mittelland hinĂĽber an den JurasĂĽdfuss, fuhr durch die Rebberge des Kantons Neuenburg entlang dem Neuenburgersee, ĂĽberquerte die HĂĽgelzĂĽge zwischen dem Neuenburgersee und dem Genfersee und landete dort mitten in den Rebbergen des Kantons Waadt, bevor ich zufrieden meinen Renner im Kanton Genf in den Zug setzte und mich auf den Heimweg machte.

Diese Art des Fahrens auf dem Renner hat mir besonders gut gefallen. Ich konnte einige neue Ecken in der Schweiz besuchen, habe da und dort vielleicht eine Besonderheit entdeckt: Appenzeller-Biberli, Rheinfall, PontonbrĂĽcke am Lopper, Schluchten im Jura, Radwege mitten durch die Vignerons/Rebberge, Gotthardpost, Dampfbahn an der Furka, wiedermal den Jet d’eau (Wasserfontaine) in Genf und viele weitere kleine und grosse Details. Mir hat es gefallen.


Möchte nun zum Jahresende,

allen meinen Besuchern dieser Seiten ein

herzliches Dankeschön

aussprechen.Dank Euren Klicks auf meinen Seiten wird es sicherlich im nächsten Jahr hier auch wieder weitergehen.

Wünsche nun zum kommenden Jahresende alles Gute für das neue Jahr, viele neue und schöne Erlebnisse und unfallfreie Fahrten auf Renner und Mountainbike, auf der Strasse und Offroad.

PS: vergesst ja nicht, die Zähler für Höhenmeter und Kilometer auf 0 zu stellen. Nur die Punkte beim Winterpokal dürfen morgen noch weiterlaufen 🙂

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