Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

JahresrĂĽckblick 2008

Ein schönes, erlebnisreiches Velo-Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Auch heute, an diesem letzten Tag des Jahres, möchte ich nicht darauf verzichten, mein Velojahr, aufgeteilt in zwölf Abschnitte, nochmals zu durchleben. Dabei soll ein kleiner Eindruck meiner Velowelt zurückbleiben. Einer Welt, die so alleine für sich abgeschlossen sein soll. Aber immer im Bewusstsein, dass die Fahrerei, die Trainings, die Erlebnisse aus einem Hobby, aus einer Nebenbeschäftigung heraus, entstehen.

Es macht mir Spass, immer wieder neue Strecken zu suchen und zu befahren. Dieses Jahr liess ich mich oft von der modernen und elektronischen Schnitzeljagd leiten. Es ist nicht immer sicher, ob zuerst die Idee einer neuen Strecke da war, oder zuerst die Koordinaten eines besonderen Versteckes, eben eines Geocaches.

Doch, genug der Einleitung:


Januar
PICT7678Vor kurzem habe ich das Suchen nach Verstecken mit dem GPS, dem Geocachen, entdeckt. Gerade in der eher kälteren Jahreszeit, wenn nicht mehr so lange Fahrten drinliegen, suche ich oftmals nach diesen Verstecken. Oft führen mich solche Verstecke an Orte, wo man vielleicht achtlos dran vorbei fahren würde.

 

 

 


Februar
PICT7727Bereits Ende Februar kann ich in ausgezeichneter sportlicher Form meinen ersten 100er dieses Jahres fahren. Das Training während des Winterpokals 2007/08 scheint sich auszuzahlen.

 

 

 

 


März
PICT7765Der Monat stand einerseits im Zeichen weiterer Fahrten zu Geocaches, dann aber auch im Zeichen des Endspurts beim Winterpokal.Gegen Ende Monat trifft sich unsere Gruppe von bloggenden Winterpokalfahrern zu einer gemeinsamen Ausfahrt.

 

 

 

 

 

 

 


April
PICT7846Um Mitte April unternehme ich den ersten Versuch einer Blustfahrt. Wie sich später herausstellt, war dieser Zeitpunkt noch zu früh. Dafür habe ich ein weiteres Mal ein wunderbares Alpenpanorama eingefangen. Dem Föhn sei Dank.Ebenfalls intensiviert habe ich jetzt meine Planungen zur sommerlichen Fahrt durch Savoyen.

 

 

 


Mai
PICT7899Im Mai gelingen mir dann mehrere lange und schöne Ausfahrten nach Süddeutschland, ins Baselbiet und an den Zugersee. Die schönste und Erlebnisreichste mag wohl die vom 10. Mai gewesen sein.

 

 

 

 


Juni
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Während dieses Monates habe ich auch beim „Bike to Work“ – Projekt mitgemacht. Da ich ohnehin oft mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre, ist das an sich nichts besonders, es sei denn der Zwang, plötzlich zu mĂĽssen.In diesem Monat habe ich auch Probefahrten mit dem Feriengepäck gemacht, um endlich einmal mit Fakten entscheiden zu können, ob ich einfacher mit dem MTB oder dem Renner (+Feriengepäck) ĂĽber all die Pässe in Savoyen kommen werde.

 

 


Juli
PICT8122Das unbestrittene Highlight des Jahres: die Savoyen-Rundfahrt. Am 20. Juli, ungefähr in der Mitte der Fahrt, ĂĽberquere ich den Col de l’Iseran als den höchsten Punkt der Fahrt.Direkt anschliessend an die Fahrt geht es mit der Familie und zu Wanderferien ins Engadin.

 

 

 

 


August
Schloss Habsburg(2)Es findet eine weitere Ausgabe des Events „der Aargau bewegt sich“ statt. Ich fahre diesmal mit dem Mountainbike mit. Die als Burgentour ausgeschilderte Strecke musste allerdings wegen vorgängig intensiven Regenfällen stark gekĂĽrzt werden.DafĂĽr gelang mir dann am 30. August nochmals eine wunderbare Fahrt in den Schwarzwald.

 

 

 


September
kurz vor dem UmbrailIch habe nochmals ein paar weitere Burgen und Schlösser im Aargau besucht.Der Höhepunkt bilden aber meine Herbstfahrten mit Ausgangspunkt im Engadin. Ich konnte die meisten Pässe noch befahren, bevor dann ein heftiger Wintereinbruch in einer der ersten Oktobernächte den Fahrten ein jähes Ende setzte.

 

 

 

 


Oktober
PragelpassNach dem überraschenden Wintereinbruch anfang des Monats, kehrte dann doch noch der Herbst mit seiner Farbenpracht zurück. Den letzten Pass in diesem Jahr fuhr ich am 11. Oktober.Der letzte 100er im 2008, wiederum bei prächtigem Herbstwetter gelang mir am 25. Oktober.

 

 

 


Novemberam ChaistenbergAnfangs Monat konnte ich in kurzer Zeit, alle meine gesetzten (Radfahrer-) Ziele erreichen. 50. Fahrt ins Geschäft, 10’000 Kilometer, 100’000 Höhenmeter.Auch das Wetter schien in einer Art Rekordlaune zwischen Herbst und Winter hin und her zu wechseln, Jedenfalls fuhr ich Ende November mit dem Mountainbike bereits ĂĽber Schnee, sogar in unseren Tieflagen des Mittellandes.

 

 

 


Dezemberfrostiger GeissbergDer Dezember steht wieder wie alle Jahre im Zeichen der Erhaltung des Trainingsstandes: Zwecks Motivation mitfahren im Winterpokal 2008/09, Fahrten durch die Dunkelheit zur Arbeit und wieder nach Hause, fast endlose Fahrten auf der Rolle. Da wird selbst eine Fahrt durch eisige Kälte zur Abwechslung.

 

 

 

 

 

 

 


Aus meiner Sicht, habe ich ein weiteres Super-Jahr auf zwei Rädern verbringen dĂĽrfen. Nebst all den schönen EindrĂĽcken (die anderen vergisst man ja sowieso bald wieder) die ich erleben und mitnehmen konnte, durfte ich auch unfallfrei ĂĽber all die Strassen und Wege kurven. Dies ist nur Dank gegenseitiger RĂĽcksichtnahme, vielleicht auch einer gehörigen Portion „vorausschauendem Fahren“ und einem bisschen GlĂĽck von allen Verkehrsteilnehmern möglich.

Ihnen allen und allen meinen Lesern WĂĽnsche ich auch fĂĽr das Jahr 2009 alles Gute, unfallfreie Fahrt oder besser vielleicht unfallfreie Verkehrsteilnahme, viel GlĂĽck und RĂĽcksicht,

 

hebet Sorg zunenand

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