Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Mittagszeit
Mittagszeit

Die Runde zum Muschelhaus

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Bei wiederum schönstem, vielleicht etwas dunstigem Himmel, fuhren wir in sĂĽdlicher Richtung dem Meer entlang. Den kleinen HĂĽgel nach Mojacar, die längere Rampe nach Sopalmo hinauf und als Dritten im Bunde die Kurblerei zum vorerst höchsten Punkt dieses Tages, dem Carboneraspässchen bewältigten wir recht zĂĽgig. Die Abfahrt wieder hinunter ans Meer konnte auf den leeren, schnellen Strassen, wieder recht zĂĽgig gefahren werden.

Abfahrt vom Bedarpässchen

Abfahrt vom Bedarpässchen

Etwas mühsamer war die Fahrt durch das Tal, die vielen kleinen, teils giftigen, Rampen, hinauf zum Muschelhaus. In der Zwischenzeit haben wir auch vernommen, dass das Haus einem Professor gehören solle. Nebst seinem markanten weissen Haus mit dem gelben Dach, soll er auch noch ein gelbes Auto besitzen. Das würde ja vom Stil her sogar zusammen passen. Nachdem wir das Haus wieder einmal interessiert aus der Ferne angeguckt und unsere Gedanken dazu gemacht hatten, ging unser Weg weiter. Etwas weniger stilvoll, durch das hartgefahrene Bachbett hinter dem Muschelhaus.

Bachbett hinter dem Muschelhaus

Bachbett hinter dem Muschelhaus

Es folgten einige weitere, teils wiederum steile Rampen und Abfahrten, bevor wir eine Weile lang über eine prärieähnliche Landschaft rollten.

Prärie in Andalusien

Prärie in Andalusien

Es folgte dann noch ein letztes kurzes Bachbett, eher nur Schwemmmaterial aus dem letzten Regen von vor ein paar Wochen, bevor wir über ein paar weitere Geländewellen, einen kurzen Aufstieg auf die letzte Anhöhe vor dem Mittagessen, unseren Lunch nach einer rasend schnellen Fahrt zurück ans Meer einnehmen konnten.

Agua Amarga, das schneeweisse Dörfchen am Meer, wird langsam farbig.

Blumenpracht in Agua Amarga

Blumenpracht in Agua Amarga

Am Dorfeingang beginnen die Oleander in allen Farben zu blühen. Im Dorf selber, sind jetzt viele Blumentöpfe mit blühenden Blumen aufgestellt. Auch in den Gärten und Innenhöfen beginnen die teils mächtigen Sträucher, vorerst noch meist in Rot, zu blühen. Vereinzelt zeigen sich auch die Farben gelb und weiss.

Der RĂĽckweg, geht wiederum der KĂĽste entlang.

Aufstieg zum Carboneraspässchen

Aufstieg zum Carboneraspässchen

Logischerweise rollen die Aufstiege, zum Beispiel auf das Carboneraspässchen, jetzt deutlich langsamer unter unseren Rädern durch, als am Vormittag noch die Abfahrt. Zudem sammelt sich die nachmittägliche Hitze in den Felsen zu einer schweisstreibenden Glut. Aber nach drei, immer kleineren HĂĽgeln können wir auch nach dieser Tour, unsere Räder wieder zufrieden in den Keller des Hotels stellen.

Runde zum Muschelhaus

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Heute auf dem Rad
Vormittag
Fahrrad

Rennrad

85.4KM

1395 HM
3:48 H

Nachmittags
dunstig

Grad

dunstig

22.2 Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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