Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Marmor-Abbruch am Virgen
Marmor-Abbruch am Virgen

K√∂nigsetappe √ľber den Virgen mit und gegen den Wind

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Die Wetter-Apps prognostizierten heftige Winde aus n√∂rdlicher Richtung. Um es vorweg zu nehmen: wir hatten einigermassen Gl√ľck.

Wir kamen beim Aufstieg auf den Bedar recht gut voran.

Bedar

Bedar

Der Wind hielt sich noch in Grenzen. Die Sicht zur√ľck √ľber das Land und auf das Meer hinaus war aber recht tr√ľb. Denn schliesslich peitschte der Wind schon die ganze Nacht das Meer ziemlich heftig. Da hatte sich wohl schon viel Gischt und Sand mit Luft vermischt.

Da war die Abfahrt vom Bedar hinunter nach Lubrin schon wesentlich schwieriger. Immer wieder wurden wir von Windb√∂en erfasst. Zwischen Lubrin und dem Pilarp√§sschen bildet das umliegende Gebirge so eine Art von Talkessel. Die Winde verfingen sich darin. Wir profitierten eher von R√ľckenwind, als dass wir gegen den Wind ank√§mpfen mussten.

am Pilarpässchen

am Pilarpässchen

Danach das schmale Tal vom Bedarp√§sschen hinunter auf die Ebene. Das ging im Windschatten der Passh√∂he recht gut. W√§hrend der √úberfahrt nach Uleila wurden wir von einem sch√∂nen R√ľckenwind geschoben. Wir gelangten recht z√ľgig an den Fuss des Virgen. Die Auffahrt, wiederum im Windschatten des Berges klappte bis auf wenige herausragende Kehren recht gut. Bei diesen herausstehenden Kehren wurden wir regelm√§ssig von heftigen Gegenwinden erfasst.

Ebenso während der Abfahrt nach Albanchez zu unserem Mittagshalt. Kaum einer hatte wirklich viel Zeit, den gut erkennbaren Abbruch von Marmor, längere Zeit anzuschauen.

Marmor-Abbruch am Virgen

Marmor-Abbruch am Virgen

Zu heftig und zu √ľberraschend traten die Windb√∂en auf.

Nach dem Mittagessen dann die Kehre √ľber Albox. Entweder machte der Wind gerade etwas Pause, oder wir trafen es mit der Windrichtung goldrichtig. Es war jedenfalls noch ertr√§glich.

Erst bei der Abfahrt durch die Orangenplantage. Es geht leicht abwärts, da verlangte der Wind wirklich all unsere Kraft. 10 Kilometer volle Front gegen den Wind.

Orangenplantage

Orangenplantage

Die Fahrt ging weiter, fast immer frontal gegen den Wind, weiter √ľber die Ebene. In Vera, wegen der H√§user etwas Windstille. Erst im letzten Teil des Gartenstr√§sschens hatten wir den Wind wieder eher von hinten. Wobei die meisten Windst√∂sse eben doch sp√ľrbar aus der Seite kamen.

Gartensträsschen

Gartensträsschen

Erst nach Garrucha, die letzten Kilometer entlang einem weiss sch√§umenden Meer, da durften wir nochmals kurz von einem heftigen seitlichen R√ľckenwind profitieren. Jedenfalls bevor er uns in der Auffahrt zum Hotel doch nochmals seitlich richtig erwischte.

K√∂nigsetappe √ľber den Virgen mit und gegen den Wind

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Autor: Urs

W√ľrde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher f√ľr lange Ausfl√ľge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein f√ľr dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelm√§ssig √ľber meine Fahrten.

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