Als Aargauer unterwegs

Mit Rennrad und GepÀck auf dem Heimweg

Mont Sion
Mont Sion

Vom Genfersee an den Lac du Bourget

| 7 Kommentare

Das Hotel lag direkt am Genfersee. Vermutlich hĂ€tte man eine tolle Sicht hinĂŒber in die Savoyer-Alpen. Doch heute verhinderte der tiefhĂ€ngende Nebel eine Weitsicht. Kurz vor Genf fanden tatsĂ€chlich ein paar Sonnenstrahlen den Weg in die Stadt. Bald nach Genf beginnt der Aufstieg auf den Mont Sion.

Le Mont Sion

Le Mont Sion

Keine allzu schwierige Rampe. Das happige StĂŒck kommt auf der Passhöhe, wenn die Strasse links hinauf nach St. Blaise abzweigt. 11% zeigte das GPS an. Das schaffte ich gerade noch auf die kurze Distanz mit dem AnhĂ€nger. Dabei ĂŒberfuhr ich fĂŒr heute den höchsten Punkt bei etwa 850 Meter ĂŒber Meer, knapp unterhalb der Schneefallgrenze, im beissenden Gegenwind, gespickt mit Graupel. Dieser Pass war denn auch zugleich das einzige Highlight des Tages.

Denn mit dem Anstieg auf die Passhöhe kam auch der Regen. Er begleitete mich danach fĂŒr die restlichen 70 Kilometer. TiefhĂ€ngende Wolken, kaum Aussicht auf irgend welche Anhöhen. Zwei Mal bin ich in einer rasend schnellen Abfahrt an wunderbaren alten BrĂŒcken ĂŒber das Tal vorbei gefahren. Das eine Mal erwartete mich auf der andern Seite eine „senkrechte“ Wand. Da wollte ich die Geschwindigkeit mitnehmen. So blieb es heute bei dem einzigen Foto vom Mont Sion.

Die Routenplanung, der ich bisher folgte, begeistert mich mehr und mehr. Bereits durch Genf hindurch kam ich ohne irgend ein Problem. Durch Quartiere, manchmal aber auch auf mehrspurigen Hauptstrassen. Das selbe auch in Annecy. Dort fuhr ich oft auf Busspuren, manchmal sogar reserviert nur fĂŒr FahrrĂ€der und den Bus durch die verkehrte Richtung. Der Abstecher vom Mont Sion ĂŒber St. Blaise wĂ€re nicht notwendig gewesen. Aber sonst fahre ich hĂ€ufig ĂŒber Nebenstrassen, manchmal sogar ohne aufgemalte Streifen. Da muss ich mich halt einfach auf den violetten Strich auf dem GPS verlassen.

Im Moment regnet es immer noch. Mit fĂŒnf Grad fĂŒr unsere VerhĂ€ltnisse schon fast im „warmen“ Bereich. Leider dĂŒrfte auch die morgige Fahrt nochmals vom Regen begleitet werden. Winter halt, auch hier.

Vom Genfersee an den Lac du Bourget

Gland-Genf-Annecy-Aix les Bains


 

Heute auf dem Rad
Vormittag
Fahrrad

Rennrad

103.78KM

1893 HM
5:22 H

Nachmittags
wechselhaft_mehrheitlich_Regen

Grad

Dauerregen

1 Grad

Autor: Urs

WĂŒrde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher fĂŒr lange AusflĂŒge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein fĂŒr dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmĂ€ssig ĂŒber meine Fahrten.

7 Kommentare

  1. Hallo Urs.
    Ich wĂŒnsch Dir alles Gute auf deiner Tour nach MojĂĄcar.

    Ich hoffe wir sehen uns dort.

    Lieber Gruss
    Ruedi

  2. Hoi Urs
    Wieso bist du nach Genf nicht auf dem kĂŒrzesten Weg nach Valence (Rhonetal) gefahren? Diese Route wĂ€re um einiges schneller (flacher) gewesen, weil du da quasi der Rhone entlang fĂ€hrst und fast keine Steigungen zu bewĂ€ltigen hast.
    Egal, ab Samstag hast du viel RĂŒckenwind und so bist im Nu am Mittelmeer.
    Viele GrĂŒsse, mach’s weiterhin gut
    Marcel

    • ja, hatte ich mir auch angeschaut. Kam aber mit der Routenplanung von Strava nicht so wirklich gut um die Ecke. Es handelte sich schlussendlich um den Entscheid ein paar HM gegen ein paar KM einzutauschen. Auf den RĂŒckenwind freue ich mich. WĂ€re ja Nordwind. Rechne allerdings damit, dass ich bereits am 10.02.2017, spĂ€testens 11.02.2017 in der Gegend von Montpellier sein könnte, dann wĂ€re Ostwind das Ideal. 😉 Mal sehen. Danke fĂŒr dein Interesse und das Mitlesen.

  3. Hallo Urs
    Da fĂ€hrst Du mal bei meiner Arbeit vorbei und dann bin ich in der Deutschschweizer. WĂŒnsche Dir eine schöne Fahrt und viele tolle Erlebnisse auf deinen Weg nach Spanien.

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