Als Aargauer unterwegs

Mit Rennrad und Gepäck auf dem Heimweg

am Genfersee
am Genfersee

Vom Jura an den Genfersee

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Der Morgen begann im Nieselregen. Die Strassen klatschnass und überall tropfte es von Bäumen und Dächern herunter. Jedenfalls bestand so kaum die Gefahr von Glatteis. Meine Strecke führte zwischen dem Bielersee und dem Neuenburgersee hindurch an die Südseite des Neuenburgersees. Ein welliges auf und ab. Eine kurze, aber heftig steile Rampe brachte mich zum ersten Punkt für ein Foto.

ĂĽber dem Neuenburgersee

ĂĽber dem Neuenburgersee

Manchmal führte der Weg über grosse, schon fast einsam leere Hochebenen. Dafür hatte man dann einen schönen Blick hinüber zum Jura. Die Wolken hingen heute deutlich höher. Kurz vor Yverdon-les-Bains hörte der Nieselregen auf. Ich packte die Gelegenheit für eine kurze Mittagsrast. Die Regenkleider behielt ich aber vorläufig doch noch an, denn die Strassen waren weiterhin immer noch sehr nass.

Kurze Mittagsrast kurz vor Yverdon-les-Bains

Kurze Mittagsrast kurz vor Yverdon-les-Bains

Nach Yverdon-les-Bains wählte ich eine Strasse etwas hinten durch. Sie kommt erst in Morges an den Genfersee hinunter statt schon in Lausanne. Deshalb hat es auf ihr auch deutlich weniger Verkehr. Zudem ist sie wesentlich flacher. Diese Strecke kannte ich schon von einer früheren Fahrt nach Südfrankreich hinunter.

Das Wetter hellte sich immer mehr auf. Ab und zu fuhr ich sogar an der Sonne. Nur die Strassen blieben jetzt vom vielen Schmelzwasser weiterhin klatschnass.

Vielleicht der letzte Blick an den Jura

Vielleicht der letzte Blick an den Jura

Fuhr ich bis jetzt den ganzen Tag immer durch eine weisse Landschaft hindurch, änderte sich dies mit einem Mal. Auf dem höchsten Punkt der heutigen Fahrt, am Übergang zwischen dem Jurasüdfuss und dem Genfersee, war der Schnee plötzlich weg.

Es wird schon wieder wärmer

Es wird schon wieder wärmer

Die Strassen trockneten rasch ab, in der Ferne zeigte sich am Horizont so etwas wie eine Frühlingsstimmung. Doch der Blick auf den Genfersee holte mich wieder in die winterliche Realität zurück.

ĂĽber dem Genfersee

ĂĽber dem Genfersee

Die Fahrt von Morges geht dann wieder ziemlich wellig bis nach Gland, wo ich heute ein Hotel bezogen habe. Vieles fahre ich auf Radwegen und Radstreifen. Ob es ein winterliches Merkmal ist, dass diese Strassen so dreckig und voller grösserer und kleiner Holzäste sind? Oder einfach noch ein Überbleibsel des Sturmes vom Wochenende?

Vom Jura an den Genfersee

Cressier-Estevayer le Lac-La Sarraz-Morges-Gland


 

Heute auf dem Rad
Vormittag
Fahrrad

Rennrad

117.11KM

1664 HM
5:37 H

Nachmittags
leichter_Regen

Grad

bewoelkt_mit_einzelnen_Sonnenabschnitten

1 Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

2 Kommentare

  1. Hallo Urs, jetzt bist Du schon fast in Frankreich! Weiter gute Fahrt und viele GrĂĽsse von Isabelle und Christoph

    • Danke, heute bin ich ĂĽber die Grenze nach Hoch-Savoyen in den Rhone-Alpes gefahren. Zum Nachtessen gab es natĂĽrlich Pizza „Savoyarde“. Auch die Vorspeise war Salade de Savoie oder so ähnlich. Nur das Bier kam aus Spanien 🙂

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