Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Radweg Eiken - Laufenburg
Radweg Eiken - Laufenburg

Rundfahrt im Aargau

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Nach fast 8’000 Kilometern auf dem gemieteten Rennrad in Andalusien, dauerte die Umgewöhnung auf mein eigenes Rennrad schon ein paar Kilometer. Der andere Sattel, die Sattelhöhe mag um Millimeter höher sein, Lenker und Bremshebel etwas feingliedriger und das FahrgefĂŒhl jetzt wieder deutlich hĂ€rter.

Im Schenkenbergertal an der Staffelegg

Im Schenkenbergertal an der Staffelegg

Das waren aber nach 14 Wochen auf andalusischen Strassen bei weitem nicht die einzigen VerÀnderungen.  Die Spanische StrassenqualitÀt ist durchaus vergleichbar mit unserer. Die BelÀge sind bis auf wenige Ausnahmen in der Regel recht gut. Wir haben allerdings viel weniger Kreisel, zudem höchstens mal einspurige Kreisel. Zweispurige sind bei uns ja weitestgehend unbekannt. Und vor allem: wir haben keine Schwellen vor DorfeingÀngen. Auch FussgÀngerstreifen sind bei uns ebenerdig und nicht auf Erhöhungen gepinselt.

Herznach

Herznach

Eigentlich immer, wenigstens ausserhalb der Alpen, sind die Dorfdurchfahrten ĂŒbersichtlich. Die meisten HĂ€user sind fertig gebaut. Abbruchreife HĂ€user oder Bauruinen sind bei uns kaum zu sehen.

Radweg Eiken - Laufenburg

Radweg Eiken – Laufenburg

Und vor allem: es ist grĂŒn und es hat Wald und im Wald schmeckt es jetzt wieder nach BĂ€rlauch.

Gelb war die Farbe des FrĂŒhlings in Andalusien. HĂ€nge voller gelber Blumen und StrĂ€ucher, auch entlang der Strassen. Mit der Zeit kamen die Oleander mit ihren verschiedenen Farben dazu. In Dörfern machte sich oftmals der Duft von Rosen breit. Das GrĂŒn beschrĂ€nkte sich auf StrĂ€ucher, Oliven-, Mandel- und OrangenbĂ€ume. Das GrĂŒn der StrĂ€ucher ausserhalb solcher Plantagen schien einfach etwas intensiver zu sein als im Winter, wegen der paar Regentage vielleicht auch nur etwas weniger staubig.

So schön und abwechslungsreich wie die andalusische Landschaft und Vegetation auch war, aber ich glaube, ich begann unsere WĂ€lder mit ihrer grĂŒnen Vielfalt und den DĂŒften zu vermissen.

Was sagt das alte Sprichwort? Zu Hause ist es halt doch am Schönsten.

Rundfahrt im Aargau

Brugg-Villnachern-Staffelegg-Frick-Eiken-Laufenburg-Leibstadt-Leuggern-Döttingen-WĂŒrenlingen-Stilli-Brugg


 

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Nachmittags
bewoelkt_mit_einzelnen_Sonnenabschnitten

20 Grad

Autor: Urs

WĂŒrde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher fĂŒr lange AusflĂŒge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein fĂŒr dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmĂ€ssig ĂŒber meine Fahrten.

5 Kommentare

  1. Da kann ich dir nur beipflichten. Zur Zeit drehe ich meine Runden hier in Italien, in der Region Marken. Alles leuchtet in sattem GrĂŒn, der Ginsterbusch richt wie verĂŒckt… einfach genial😎
    Ein warer Genuss!

  2. Brigitte Rizzardi

    Welcome back ! Das isch doch grad wieder es anders Bild – schön saftig grĂŒen. 👍😀

  3. Schön, dass du wieder zurĂŒck bist. Spanien hat mir auch gefallen, aber heimische grĂŒne Wege sind eben auch gut.

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