Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Aufwärts in der Sierra Cabrera
Aufwärts in der Sierra Cabrera

Via Verde und Cabrera

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Diese Woche habe ich mit vier bis fĂĽnf Gästen eine der kleinsten Gruppen zu fĂĽhren. Wir sind eine ziemlich ausgeglichene Gruppe. Die kleinen HĂĽgel und Geländewellen nehmen wir meist zusammen im Gruppetto. Bei längeren Auffahrten gebe ich meist „freie Fahrt“ bis zum höchsten Punkt. Doch innerhalb weniger Minuten treffen wir dann doch alle wieder zusammen. Im Gegenwind wechseln wir uns meist gegenseitig in der FĂĽhrungsarbeit ab. So erreichten wir heute problemlos, trotz teils heftigem Gegenwind Lucainena, unser Etappenziel fĂĽr das Mittagessen.

Gemeindehaus in Lucainena

Gemeindehaus in Lucainena

Danach führte unser Weg die Via Verde hinunter. Grösstenteils auf einem ehemaligen Bahntrasse, das früher einmal dem Abbau von Eisenerz diente. Wir werden vom Wind jetzt hinunter gestossen. Eine kurze Besichtigung des Platzes mit dem Kirchlein von Polopos, das im ersten Film mit Terence Hill eine Rolle gespielt hat, gibt uns den Hintergrund für ein Gruppenfoto.

Bahntrassee in der Via Verde

Bahntrassee in der Via Verde

Nach ein paar weiteren rasanten Kilometern talwärts, geht es entlang der Autobahn ein paar Kilometer nach Norden wieder aufwärts. Glücklicherweise ist uns der Wind gut gesinnt und stösst uns auch hier hinauf. Es ist toll, wenn man am Tag zuvor auf der gleichen Strecke vom Wind hinuntergestossen wird und heute wieder hinauf. So rasch, und manchmal auch unberechenbar, können hier die Windverhältnisse ändern.

In Gafarillos biegen wir zur Sierra Cabrera hinauf ab. In den teils steilen, aber kurzen Rampen von zehn und mehr Prozent Gefälle, hilft auch der Wind nicht mehr viel. Nach etwa der Hälfte des Aufstieges, diversen kurzen Abfahrten und Gegensteigungen, wird die Strasse wieder besser. Die letzten drei Kilometer sind dann einfach noch zu bewältigen. Belohnt werden wir einmal mehr mit einer schönen Aussicht in das nächste Tal und weit hinten auf eine der Meeresbuchten.

Bergauf in der Sierra Cabrera

Bergauf in der Sierra Cabrera

Die Abfahrt nach Turre hinunter geht schnell, zwei kleine Gegensteigungen stehen noch im Weg. Ab Turre können wir wieder voll vom stossenden Rückenwind profitieren und gelangen so zügig zurück in unser Hotel.

Via Verde und Sierra Cabrera

Mojacar-Turre-Sorbas-Lucainena-Via Verde-Cabrera-Turre-Mojacar


 

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Heute auf dem Rad
Vormittag
Fahrrad

Rennrad

104.97KM

1866 HM
4:18 H

Nachmittags
schoenster_Sonnenschein

Grad

etwas_Wolken

17 Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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