Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Sierra Almahilla
Sierra Almahilla

Sierra Alhamilla Via Verde und Sierra Cabrera

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Es könnte meine Lieblingsstrecke werden, vor allem dann, wenn sich die Windverhältnisse während des Tages derart verändern, dass wir trotz einer Rundfahrt fast ausschliesslich den ganzen Tag von Rückenwind profitieren können.

Wir starteten am Morgen in Richtung SĂĽden, die beiden Wellen vor dem Cabreras-Pässchen nahmen wir mit dem Schwung, der uns der RĂĽckenwind verlieh. Die Fahrt von Agua Amarga hinauf nach Fernan Perez, da hatten wir zeitweise mit den Höhenmetern und dem Seitenwind zu kämpfen. Doch der anschliessende Transfer, entlang all der Treibhäuser vom „Mare Plastico“, hinauf nach Nijar, bewältigten wir dank RĂĽckenwind in einem traumhaften Tempo.

Während des Aufstieges durch die Sierre Alhamilla kommt es nicht wirklich auf die Windverhältnisse an.

Sierra Alhamilla

Sierra Alhamilla

Es geht um viele Kurven, weit in Täler hinein, wieder vorne um Abhänge herum. Es geht zwischendurch auch mal wieder hinunter, bevor man die nächste Erhöhung sieht. Möglicherweise hatten wir auch kaum Wind, denn die Windräder auf der Krete standen praktisch still.

Mittageshalt

Mittageshalt

Mittagessen in Luceinena de la Torres, wiederum beäugt von vielen Katzen, bevor es ein kurzes StĂĽck des Weges wieder zurĂĽck ging, damit wir die Abfahrt durch die Via Verde geniessen konnten. Auf einem ehemaligen Bahntrasse geht es durch eine wildwestähnliche Gegend das Tal hinunter, bevor man in Polopos nach der Kapelle, welche schon mal bei einem Terence Hill – Film eine Rolle spielte, das Tal wieder verlässt. Einzig auf diesem, auch optisch sehr schönen StĂĽck Weg, hatten wir spĂĽrbaren Gegenwind.

Aufstieg in die Sierra Cabrera

Aufstieg in die Sierra Cabrera

Ein kurzes Stück entlang der Autobahn, wurden wir wiederum vom Wind geschoben, bevor wir uns an das Erkurbeln der Sierra Cabrera machten. Diese Strecke führt anfänglich über relativ schlechte Strassen in die Höhe, ebenfalls um viele Kurven und über einige Kuppen, bis man dann nach etwa neun Kilometern zu einer wunderbaren Aussicht über die nächste Geländekammer gelangt.

Hinunterfahren ist ja meist nicht das Problem und für die anschliessende Rückfahrt ins Hotel, wurden wir vom Wind wieder kräftig geschoben.

Der Wind meinte es heute mit uns sehr gut, vielleicht als Entschuldigung für den Montag, wo wir ja in der ersten Hälfte der Rundfahrt richtig leiden mussten.

Sierra Alhamilla Via Verde und Sierra Cabrera

Mojacar-Agua Amarga-Nijar-Lucainena de las Torres-Gafarillos-Cabrera-Turre-Mojacar


 

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Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

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