Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

FrĂĽhling am Strassenrand
FrĂĽhling am Strassenrand

Die Woche beginnt mit viel Wind

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Manchmal ist das mit dem Wind sehr merkwürdig. Ein schönes, dunkelblaues und ruhiges Meer begrüsst uns zum Tagesanfang. Zwischen den Häusern ist es sogar einigermassen warm. Einige starten die heutige Rundfahrt in kurz/kurz. Die Windprognose lässt aber nichts Gutes erwarten. Tatsächlich kämpfen wir die erste Hälfte der heutigen Tour gegen heftigen, kühlenden Gegen- und Seitenwind an. Mittagsrast in Zurgena, etwa die Hälfte der Kilometer ist geschafft, von den Höhenmetern haben wir 3/4 auch bereits erkurbelt.

Mittagessen in Zurgena

Mittagessen in Zurgena

Die meisten der Höhenmeter erkurbelten wir gleich in der ersten Phase der Strecke. Vom Meer weg hinauf über Bedar zur Passhöhe bei ca 600 Meter über Meer. Kaum ein windstiller Meter war uns gegönnt. Selbst die Abfahrt über die kleinen Gegensteigungen hinunter nach Lubrin mussten wir heute erkurbeln. Das zweite Teilstück, fast genau in nördlicher Richtung bis Zurgena, ziemlich wellig, gegen Ende leicht sinkend, hatten wir mit erheblichen Seitenwinden zu kämpfen. Auch das ist auf dem Rennrad nicht wirklich lustig.

Der Wind setzt nicht nur uns zu, auch in den Orangenplantagen liegen viele der Früchte am Boden. Auch den Mandelbäumen, welche ich von letzter Woche noch in blühender Erinnerung hatte, scheint der Wind die Blüten weggeweht zu haben. Einzig die Olivenbäume zeigen uns während der Fahrt mit dem Wind, die silbrig glänzende Unterseite ihrer Blätter.

Doch nach dem Mittagessen, die Strecke fĂĽhrte wieder zurĂĽck ans Meer, waren uns die Winde und der Windschatten der HĂĽgel wohlgesinnt. Meist mĂĽhelos, mit Tempi um 50 km/h und mehr, fast ohne spĂĽrbaren Druck auf der Pedale ging es ans Meer hinunter.

Unterwegs auf dem Weg ins Hotel zurĂĽck

Unterwegs auf dem Weg ins Hotel zurĂĽck, man beachte die gelben Blumen am Strassenrand

Die Woche beginnt mit viel Wind

Mojacar-Bedar-Lubrin-Zurgena-Ballabona-Antas-Turre-Mojacar


 

Heute auf dem Rad
Vormittag
Fahrrad

Rennrad

100.77KM

1736 HM
4:17 H

Nachmittags
Windig_bis_Sturm

Grad

Windig_bis_Sturm

17 Grad

Autor: Urs

Würde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher für lange Ausflüge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein für dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelmässig über meine Fahrten.

2 Kommentare

  1. Hoi Ursli,

    alles, alles Gute und sei froh über DEINEN Wind. Der Wind der hier bläst ist nicht halb so angenehm.

    GrĂĽssli Werni

    • Hoi Werni,
      Ich geniesse es tatsächlich hier. Kann endlich Radfahren ohne Ende und habe dabei erst noch eine sinnvolle Aufgabe zu erfüllen. Das mit dem Wind ist derzeit mein einziger Negativpunkt, eben 100% aller Sorgen. 🙂
      Viele GrĂĽsse aus dem sonnigen Spanien
      Urs

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