Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Ruine an K├╝stenstrasse
Ruine an K├╝stenstrasse

Zur Orangenplantage

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Vor der Abfahrt noch das Rennrad mit der GoPro am Lenker fertig dekoriert, denn sie soll auch hier ein paar Schnappsch├╝sse liefern.

Danach konnte die Fahrt bei sch├Ânstem Sonnenschein und einer angenehmen Temperatur losgehen. Ich w├Ąhlte nochmals die Strecke nach Norden, bis in die ersten Quartiere von San Juan de los Terreros. Alles entlang der K├╝ste. Der erste Teil sehr flach, danach wurde es leicht wellig. Mal abgesehen von den Einrichtungen f├╝r den Tourismus ist die Landschaft sehr karg. H├Ąufig allerdings stehen Ruinen, T├╝rmchen und Mauern in K├╝stenn├Ąhe. Wohl ├ťberbleibsel aus fr├╝heren Jahrhunderten, als sich die verschiedenen Herrscher hier gegenseitig verjagten.

Ruine an der K├╝stenstrasse

Ruine an der K├╝stenstrasse

Ab San Juan de los Terreros ging der Weg ins Landesinnere. Der f├╝r heute einzige nennenswerte Anstieg f├╝hrte in pass├Ąhnlicher Manier und weitgeschwungenen Kurven immerhin auf gut 250 Meter hinauf, bevor ich hinter der ersten H├╝gelkette nach dem Meer via Pulpi und Los Lobos wieder ans Meer zur├╝ck kehrte.

von der Passstrasse ├╝ber die Ebene zum Meer

von der Passstrasse ├╝ber die Ebene zum Meer

Die Industrie, die Vegetation, die gr├Âsseren Ortschaften befinden sich eher hier. Also nicht an vorderster Front am Meer. Unter anderem bin ich hier auch an einer Orangenplantage vorbeigefahren.

Orangen aus Andalusien

Orangen aus Andalusien

Offensichtlich wurde bereits geerntet, denn etwa die H├Ąlfte der Plantage war bereits wieder fr├╝chtelos.

An anderer Vegetation konnte ich Olivenb├Ąume, einzelne Mandelb├Ąume, einzelne Dattelpalmen, Palmen, Gem├╝se- oder Salatfelder, nebst riesengrossen gedeckten Fl├Ąchen, worin ich aber nicht ausmachen konnte, was da mal produziert werden oder reifen sollte, entdecken. Steinverarbeitende Industrie scheint ebenfalls gut vertreten zu sein.

Bis jetzt hatte ich immer einen sehr guten Eindruck der Strassen. Doch als nach der „Bodenwelle“ gleich eine Abfahrt in einen Fluss hinunter drohte, schaute ich doch nochmals in der Karte nach, ob ich mich nicht vielleicht auf dem Weg in eine Kiesgrube befinden k├Ânnte.

Strasse durch das Flussbett

Strasse durch das Flussbett

Tatsache ist dann allerdings die, dass der Fluss weiter oben gestaut wird und somit dieses Bachbett hier wohl ausgetrocknet geworden ist. Nach der zweiten Bodenwelle, die andere Seite des Ufers, ging der Weg wie vorgesehen, doch weiter und ich kam kurze Zeit sp├Ąter wieder zur├╝ck zum Meer.

Bis jetzt hatte ich kaum st├Ârende Winde. Doch w├Ąhrend dieser Strecke zum Meer hin, wurde der Gegenwind immer st├Ąrker. Auch blies er einen kr├Ąftigen Dunst an Land, so dass ich zeitweise sogar Regen bef├╝rchtete. Daraus wurde aber nichts. Der Dunst zog vor mir ins Landesinnere, w├Ąhrend ich mich in unsere Bikestation zur├╝ck durchk├Ąmpfte.

Zur Orangenplantage

Mojacar-Villaricos-San Juan de los Terreros-Pulpi-Los Lobos-Palomares-Mojacar


 

Heute auf dem Rad
Vormittag
Fahrrad

Rennrad

87.39KM

822 HM
3:40 H

Nachmittags
schoenster_Sonnenschein

Grad

dunstig

19 Grad

Autor: Urs

W├╝rde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher f├╝r lange Ausfl├╝ge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein f├╝r dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelm├Ąssig ├╝ber meine Fahrten.

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