Als Aargauer unterwegs

Spass auf schmalen Reifen

Ein Tag auf dem Inntaler Radweg, Imst – W├Ârgl

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Blick zur├╝ck in die Schlucht

Blick zur├╝ck in die Schlucht

Beim Blick aus dem Fenster heute Morgen, war ich ziemlich froh, dass die Ursache f├╝r das dauernde Pl├Ątschern nicht der Regen, sondern der┬áDorfbrunnen war. Dennoch, es war ziemlich bew├Âlkt, die Nebelschwaden hingen tief ┬áim Tal. Das Thermometer zeigte 8 Grad. Es wird k├╝hl werden. Nach einem reichhaltigen Morgenessen vom Buffet, es gab heute sogar Kuchen und Cakes, war ich wieder wie ├╝blich um etwa neun Uhr auf dem Rad, fahrbereit. Da das Hotel in Imst im oberen Teil gelegen war, ging es zuerst einmal wieder hinunter an den Inn. Ich fand problemlos den Einstieg zum Inntaler Radweg.

Auf einer der fast zahllosen Innbr├╝cken

Auf einer der fast zahllosen Innbr├╝cken

Die ersten etwa 20 Kilometer waren gespickt mit teils sehr steilen, aber auch sehr kurzen Anstiegen. F├╝r die restliche Strecke bis W├Ârgl, musste ich aber anschliessend nie mehr die Kette von der mittleren Scheibe auf die Kleinere umlegen. Es war einfach nur flach, kaum Gegenwind, ab und zu ein Bahn├╝bergang oder ein Tunnel unter der Strasse oder der Bahn durch. Am h├Ąufigsten waren wohl Br├╝cken├╝berg├Ąnge ├╝ber den Inn. Der Weg ist sehr gut markiert. An allen kritischen Punkten stehen die gr├╝nen T├Ąfelchen mit der Richtungsanzeige. Ein paar Mal musste ich aber trotzdem Umwege wegen Baustellen fahren und einmal hatte ich Pech, weil vor dem entscheidenden T├Ąfelchen ein Lastwagen stand.

auf dem Inntaler Radweg

auf dem Inntaler Radweg

Der weitaus gr├Âsste Teil der Strecke ist asphaltiert. Ein paar Kilometer sind hartgefahrene Feldwege, teils mit feinem Split. Doch durchaus machbar mit dem Rennrad. Die Reifen haben es zumindest ├╝berlebt. Es gibt einzelne Strecken, entlang der Bahnlinie oder der Autobahn, da k├Ânnte man richtig Vollgas geben. Das habe ich mir aber abgew├Âhnt, nachdem ich zwei Mal das Richtungst├Ąfelchen verpasste und wieder umkehren musste. Manchmal stehen die T├Ąfelchen v├Âllig ├╝berraschend hinter der n├Ąchsten Ecke, oder man sieht sie, zum Beispiel im Wald, erst im letzten Moment. Ansonsten ist der Weg sehr abwechslungsreich. F├╝hrt oftmals an den D├Ârfern vorbei oder nur gerade durch den Dorfrand, viele Passagen gehen ├╝ber Wiesen und durch W├Ąlder. Teilweise ist der Weg recht kurvig.

Rastplatz kurz vor Innsbruck

Rastplatz kurz vor Innsbruck

Manchmal gibt es sch├Âne Rastpl├Ątze oder B├Ąnkchen. Wegweiser von der Strecke weg zu Restaurants oder Hotels sind auch zu finden. Um diese Jahreszeit, oder vielleicht auch wegen des Wetters, ist der Weg praktisch leer. ├ťber weite Strecken war ich mindestens am Vormittag der Einzige. Am Nachmittag traf ich ein paar weitere Radfahrer, Spazierg├Ąnger und Jogger. Ich glaube auf den 130 Kilometern ist es mir heute nie langweilig geworden. Obwohl fast alles ganz flach war, es gab gen├╝gend zu sehen. Zudem musste ich mich schon ein bisschen konzentrieren, um nicht zu viele dieser gr├╝nen T├Ąfelchen zu verpassen. Das Wetter hat sich heute sehr gut gehalten. Nicht, dass es nie geregnet h├Ątte. Aber die Regenwolken schlichen den Bergh├Ąngen entlang. Ab und zu nieselte es etwas, oder die Strasse war nass, weil es zuvor geregnet hatte. Ich kam jedenfalls durch, ohne den Regenschutz ├╝berziehen zu m├╝ssen. Der Regen kam erst, als ich bereits im Hotel angekommen war. Imst - W├Ârgl


 

Heute auf dem Rad
Vormittag
Fahrrad

Roubaix mit Anhaenger

132.83KM

265 HM
6:03 H

Nachmittags
stark_bewoelkt

Grad

stark_bewoelkt

10 Grad

Autor: Urs

W├╝rde mich eher als Tourenfahrer bezeichnen. Radfahren war schon in der Jugendzeit meine Leidenschaft. Doch auch dann schon eher f├╝r lange Ausfl├╝ge. Mit der Zeit gesellten sich die Fotographie dazu und teilweise beruflich bedingt auch das Interesse an IT, an Software. Damit war der Grundstein f├╝r dieses Weblog gelegt. Seit dem Jahre 2004 schreibe ich hier ziemlich regelm├Ąssig ├╝ber meine Fahrten.

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